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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

BFW: Rehabilitation hat nicht immer Vorrang

13.08.2008

BOOKHOLZBERG An betriebsbedingte Kündigungen wird ausdrücklich nicht gedacht, aber Einschnitte im Personalsektor sind unvermeidlich. Auflösungsverträge mit Abfindungen sowie ein Sanierungstarifvertrag, der den Beschäftigten vorübergehend niedrigere Gehälter sowie den teilweisen Verzicht auf Weihnachts- oder Urlaubsgeld beschert, sollen dafür sorgen, dass die Personalkosten um etwa zehn Prozent gesenkt werden. „Wir haben alle anderen Einsparmöglichkeiten bereits ausgeschöpft“, erklärte der Geschäftsführer des Berufsförderungswerks Weser-Ems (bfw), Norbert Raasch, am Dienstag beim Besuch der Vorsitzenden des Ausschusses für Sozial- und Gesundheitswesen im Niedersächsischen Landtag, Gesine Meißner (FDP), in Bookholzberg.

Die Vorsitzende, die von ihrem Fraktionskollegen Christian Dürr, der FDP-Kreisvorsitzenden Monika Grashorn sowie Mitgliedern der FDP-Kreistags- und Gemeinderatsfraktion begleitet wurde, sagte zu, in Gesprächen mit Vertretern der kommunalen Spitzenverbände das Thema der beruflichen Rehabilitation zur Sprache zu bringen.

Der Rückgang der Teilnehmerzahlen um bundesweit rund 30 Prozent resultiert nämlich überwiegend aus der Hartz-IV-Gesetzgebung, erläuterte Raasch. Weder kooptierte Kommunen noch Argen hätten erkannt, dass sich Rehabilitation auch wirtschaftlich lohnt. Nur die Rentenversicherungsträger schickten gleichbleibend Teilnehmer zu den Ausbildungskursen, sagte Raasch. „Reha vor Rente“ gelte dort seit Jahrzehnten. Die neuen Träger müssten noch dazulernen – und Tipps von der Politik bekommen.

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Aber nicht das bfw stehe im Mittelpunkt, sondern die Menschen mit Behinderungen. „70 bis 80 Prozent unserer Absolventen finden einen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt.“ Die Zahl der Menschen mit Einschränkungen stagniere in einer schrumpfenden Gesellschaft, die Zahl der Menschen mit psychischen Behinderungen nehme sogar zu. Gerade sie hätten ohne Rehabilitation praktisch keine Chance auf dem Arbeitsmarkt, so Raasch.

Im Berufsförderungswerk Weser-Ems werden in diesem Jahr rund 350 Rehabilitanten ausgebildet. Sie werden derzeit von gut 100 Mitarbeitern betreut.

Wolfgang Loest Redaktionsleitung / Redaktion Ganderkesee
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