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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Eine Unterschrift für die Zukunft

04.05.2018

Rethorn „Ein ziemlich großer Tag“ sei das für den Bür­gerbus-Verein, sagte Vorsitzende Hanna Otter-Sandstedt. Es kommt nicht so oft vor, dass im Schulungsraum des Vereins in der alten Rethorner Schule Sekt kredenzt wird. Am Donnerstagnachmittag erschien den Verantwortlichen der Anlass angemessen: Otter-Sandstedt und Co-Vorstand Rolf Kuhlmann auf der einen Seite sowie Stefan und Horst Hutfilter als Vertreter von Hutfilters Reisedienst unterzeichneten den Vertrag über die künftige Zusammenarbeit.

Das Delmenhorster Unternehmen Hutfilter übernimmt zum 1. August den Schul- und Linienbusverkehr in den Gemeinden Hude und Ganderkesee. Das sogenannte „Linienbündel Nord“ im Landkreis Oldenburg umfasst 25 Strecken, darunter die drei Linien in der Gemeinde Ganderkesee, die vom Bürgerbus bedient werden. Und das bleibt auch so: „Die Übernahme war zwingend“, betonte Rolf Kuhlmann, „der Bürgerbus war nicht verhandelbar.“

Verhandeln wollten die neuen Betreiber auch gar nicht. „Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit“, sagte Stefan Hutfilter. Die Delmenhorster, die als Subunternehmen für die Weser-Ems Busverkehr (WE-Bus) bereits einen Teil des Linienbündels bedienen, wollen ab 1. August weiter andere Firmen wie Thiemann (Ganderkesee) und Schote (Hude) für sich fahren lassen – und eben den Bürgerbus. Als Konzessionsinhaber muss Hutfilter nur 51 Prozent der Strecken mit eigenen Bussen befahren.

Die Fahrgäste würden vom Vertragswechsel nichts merken, versicherte Rolf Kuhlmann: „Es bleiben dieselben Fahrer, dieselben Busse und dieselben Fahrpläne.“ Der Bürgerbus-Vorstand indes erwarte für seine Arbeit spürbare Verbesserungen, so Kuhlmann, „weil wir es jetzt mit einem familiengeführten Privatunternehmen zu tun haben und nicht mehr mit einem Anhängsel der Deutschen Bahn“.

Eine konkrete Verbesserung hat der Bürgerbus-Verein schon aus eigener Kasse angeschoben: In den drei Fahrzeugen werden neue Fahrschein-Drucker eingebaut. Das Fahrerteam freue sich darauf, es werde in Kürzte an den neuen Geräten geschult, sagte Kuhlmann. Eine andere Schulung steht am 16. Mai bevor: Dann lernen die Fahrer den Umgang mit Defibrillatoren, die fortan auch in allen drei Bussen vorhanden sein werden. Nicht nur Fahrgäste können davon profitieren, sondern auch Passanten entlang der Strecke. So könnte der Bürgerbus auch mal zum Lebensretter werden.

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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