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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Revierförsterei Wildeshausen aufgelöst

19.01.2007

AHLHORN /WILDESHAUSEN Anlass für die Neuordnung sind betriebswirtschaftliche Gründe. Wildeshausen wird Opfer seiner zentralen Lage.

von karsten bandlow AHLHORN/WILDESHAUSEN - Das Forstamt Ahlhorn stellt sich neu auf. Seit Jahresbeginn gibt es nur noch acht Revierförstereien. Aufgelöst worden sind die Reviere Wildeshausen und Löningen. Anlass für die Neuorganisation waren nach Auskunft des Forstamtes Ahlhorn Veränderungen bei den bewirtschafteten Waldflächen und neue Vorgaben für den Zuschnitt der Revierförstereien in den Landesforsten.

Stefan Fenner, Sprecher der Niedersächsischen Landesforsten mit Sitz in Braunschweig, erklärte auf Anfrage der NWZ, die Landesforsten seien gehalten, bis 2008 in ihrem Kerngeschäft, dem Forstbetrieb, kostendeckend zu wirtschaften. Kosten und Einnahmen müssten optimiert werden. Die Auflösung des Wildeshauser Reviers begründete Fenner mit der „Lage im Raum“. Die Waldflächen in diesem Bereich seien unproblematischer anderen Revieren zuzuordnen als Flächen in Randlagen. Für die Bewirtschaftung der Wälder ergebe sich aus der Neustrukturierung kein Nachteil, so Fenner.

Die Auflösung der Revierförsterei Wildeshausen bringt einige Veränderungen im Flächenzuschnitt der verbleibenden Förstereien mit sich. Die Revierförsterei Harpstedt (Leitung Eberhardt Guba) gibt den Waldteil Heiligenrode an Syke (Leitung Heinz-Dieter Tegtmeier) ab und erhält aus Wildeshausen die Zuständigkeit für die Waldgebiete Kellinghörn, Stüh, Katenbäker Heide und das Hölscherholz. Zur Revierförsterei Barnstorf (Leitung Heiner Brüning) kommen das Pestruper Gräberfeld und die jungen Wälder im Raum Pestrup/Bühren neu hinzu. Die restlichen Alt-Wildeshauser Waldgebiete Spascher Sand, Steinhorst, Erlter Holz und Garther Heide gehören künftig zur Revierförsterei in Huntlosen (Leitung Karl-Heinz Frese). Der westlich der Straße

Döhlen-Westerburg gelegene Teil des Hegeler Waldes wird zukünftig von der Revierförsterei Sandkrug (Leitung Karl-Heinz Pelster) bewirtschaftet.

Der bisherige Wildeshauser Revierförster Klaus Benthe hat die Leitung des Jugendwaldheimes in Ahlhorn übernommen und tritt damit die Nachfolge von Jörn Schöttelndreier an, der künftig für die Belange des Waldnaturschutzes zuständig sein wird. Bisher hat diese Aufgabe Ludwig Stegink-Hindriks wahrgenommen. Er übernimmt die neu geschaffene Stelle für Naturdienstleistungen im Bereich Weser-Ems.

Das Forstamt Ahlhorn ist zuständig für eine Waldfläche von insgesamt rund 14 000 Hektar.

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