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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

HILFSAKTION: „Robin Hood“ der Ärzte sagt Danke

09.05.2008

WILDESHAUSEN Shamsan und Awatef geht es gut. Diese Nachricht überbrachte am Donnerstag Dr. Ali Al-Zakami aus dem Jemen, der zurzeit wieder in Wildeshausen weilt. Vor drei Jahren holte er mit der Organisation Hammer Forum die zwei an einer gefährlichen Knochenmarksentzündung erkrankten Kinder Shamsan (16) und Awatef (5) die Kreisstadt, um sie hier behandeln zu lassen.

Viele Wildeshauser nahmen seinerzeit am Schicksal der jemenitischen Kinder teil. Shamsan musste nach erfolgter Heilung ein zweites Mal nach Deutschland zurückkehren, weil die Krankheit wieder ausgebrochen war. Im August 2006 flog er in seine Heimat zurück (die NWZ berichtete).

„Die Kinder sind in einem guten körperlichen Zustand. Und auch noch sehr gut in der Schule“, sagt Al-Zakami. Shamsan möchte später einmal selbst Arzt werden. „Ich werde Dr. Shamsan“, hatte er bei seinem letzten Aufenthalt in Wildeshausen gesagt, erinnert sich der Arzt. Der Junge würde gern noch einmal nach Deutschland kommen – am liebsten, um zu studieren.

Seit Ende April ist Al-Zakami wieder in Deutschland, um zehn Kindern aus dem Jemen eine medizinische Behandlung zu ermöglichen, die sie in ihrer Heimat nicht bekommen können. Für die Hilfsaktionen opfert er regelmäßig seinen Jahresurlaub. Begleitet wird der Arzt von Claudia Kasten von der Ärzte -Organisation Hammer Forum. Vor einigen Jahren brachten sie mehr als 40 kranke Kinder mit, aber es werden weniger. Vor zwei Jahren entstand im jemenitischen Taiz die erste unfallchirurgische Kinderstation, trotzdem müssen viele der kleinen Patienten zur weiteren Behandlung nach Europa geholt werden.

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Eigentlich sei seine Arbeit in Deutschland beendet, doch es habe ihn trotzdem hierher gezogen, sagt der Arzt, nicht zuletzt, weil er hier viele Freunde gewonnen habe. „Doktor Ali ist der Robin Hood unter den Ärzten. Er nimmt Geld von den Reichen und gibt es den Armen und Kranken“, sagt Dr. Reinhard Gehring aus Wildeshausen. Er hatte Al-Zakami vor einem Jahr kennengelernt, als er sich vor Ort über den Gesundheitszustand der jemenitischen Kinder informierte.

Gehring und die Rotarier hatten mit dafür gesorgt, dass Shamsan und Awatef nach Deutschland geholt werden konnten. Der Club übernahm die Aufenthaltskosten, das Johanneum Behandlung und Medikamente. Betreut wurden die Kinder hier von Krankenschwester Souraya Debbeler, die auch als Übersetzerin fungierte. „Die beiden sind mir sehr ans Herz gewachsen“, sagt sie. So reiste sie dann auch im vergangenen Jahr mit Gehring nach Sanaa (Jemen). Und war nun erleichtert, als sie Al-Zakamis Bericht hörte.

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