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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Rosengarten gleicht grünem Dschungel

27.08.2012

Pestrup Es ist eine Schönheit auf den zweiten Blick: das Naturschutzgebiet „Rosengarten“ gegenüber des Pestruper Gräberfeldes vor den Toren der Stadt Wildeshausen. Der Name leitet sich vermutlich von der früheren Nutzung als Pferderast- und Weideplatz (Rossegarten) ab. Eine Ruhebank lädt zum Verweilen ein, aber von der einstigen Heidefläche ist nur noch wenig zu sehen. Traubenkirsche, Faulbaum und Birke haben sich hier ungehemmt breit gemacht. Das ärgert den Jäger und ehemaligen Ratsherrn Ulrich Kramer schon seit langem. „Seit Jahren hake ich nach, ob es möglich ist, diese Lichtung in ihrer ursprünglichen Schönheit wiederherzustellen, komme aber nicht weiter“, berichtet er.

„Die Verbuschung begann, als hier die Beweidung eingestellt wurde“, ergänzt Hermann Schulenburg, Naturfreund und selbst lange als Jäger aktiv. Die Heide sei nun einmal eine Kulturlandschaft, die gepflegt werden müsse.

Neuen Antrieb könnte die Diskussion durch die jetzt anlaufende Dorferneuerung in Pestrup bekommen. Im Zuge der geplanten Maßnahmen ist auch das Aufstellen einer Schutzhütte im „Rosengarten“ geplant. „Die macht aber nur Sinn, wenn die Lichtung gepflegt wird“, betont Kramer.

Das sieht auch der zuständige Förster Heiner Brüning von der Revierförsterei Barnstorf ähnlich. Leider gestalte sich eine Beweidung der Fläche schwierig, weil man angesichts des heutigen Straßenverkehrs die Schafe vom Gräberfeld nicht mehr einfach so über die Straße geleiten könne. Inzwischen habe sich die Sukzession bzw. Verbu-schung verselbstständigt und könne nur noch mit großem Aufwand wieder zurückgedrängt werde, so Brüning. Wenn jedoch im „Rosengarten“ im Zuge der Dorferneuerung Pestrup eine Schutzhütte geplant sei, sei die Forstamtsleitung gefragt.

Ob die Schutzhütte, für die sich insbesondere Wanderwart Peter Hahn stark eingesetzt hat und die auch der Verkehrsverein angesichts der dort verlaufenden Rad- und Wanderwege sehr begrüßen würde, tatsächlich gebaut wird, ist noch offen. Nach Angaben der Stadt Wildeshausen soll darüber nach der Sitzungspause erneut beraten werden, weil es sich um ein sehr sensibles Thema handele. Zunächst wird deshalb in der nächsten Woche mit den übrigen Maßnahmen der Dorferneuerung begonnen.

Uta-Maria Kramer Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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