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Bewohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten
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Aktualisiert vor 7 Minuten.

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Bewohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Roter Stuhl und Wardenburger Bögen

21.10.2008

WARDENBURG Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen gibt es seit der Kommunalwahl 2006 nicht mehr im Wardenburger Gemeinderat, einer ihrer noch auf das Jahr 2001 zurückgehenden Anträge besitzt jetzt aber große Chancen, Wirklichkeit zu werden: ein weiteres Kunstwerk soll im öffentlichen Raum installiert werden.

Udo Reimanns „Keimling“ vor der Biologischen Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems und die von Daniel Hübner geschaffenen Störche vor Gloysteins Hof haben den Anfang gemacht, jetzt soll Renate Ruck in ihrem Atelier in Harbern I am Kanal für den alten Wardenburger Ortskern eine Skulptur schaffen. Die Oldenburgerin stellte auf Initiative der Gemeindeverwaltung drei Modelle im Maßstab 1:10 bzw. 1:15 dem Kulturausschuss vor. Egal für welche Variante sich der Wardenburger Gemeinderat am Ende entscheidet, gebaut werden soll die große Skulptur vom Wardenburger Unternehmen Metallbau-Förster entsprechend den Plänen der Künstlerin.

Am stärksten polarisierte im Kulturausschuss – nicht nur wegen seiner Farbe – der rote Stuhl, ein im Original gut vier Meter hoher Metallbau, dessen Sitzhöhe von einem Meter Passanten zum Aufsteigen verführen soll. Als Standort angedacht ist hierfür der Garten vor dem VHS-Gebäude. Direkt gegenüber dem Wardenburger Glockenturm könnte die Skulptur einen Kontrast zum historischen Bau des Glockenturms bilden. Die Kosten für das Werk betragen 12 648 Euro.

„Wardenburger Bögen“ oder „Wardenbögen“ lautet der Arbeitstitel für sieben Metallbögen, die mit einer Höhe von 2,85 Metern die Originalmaße des Glockenturm-Bogens aufnehmen. Durch ihre „Spurbreite“ von 30 Zentimetern und den Abstand zueinander von 15 Zentimetern entstehen je nach Betrachtungswinkel immer neue spannende und dynamische Ansichten. Als denkbaren Standort schweben Kulturausschuss, Verwaltung und Künstlerin der Beginn der Alten Chaussee gegenüber der Polizei vor – Kostenpunkt 19 578 Euro.

Abstraktes mit Gegenständlichem verbindet der dritte Entwurf, der das Thema „Begegnungen“ unter den Wardenburger Bögen aufgreift. Die dargestellten Personen – eine Mann und eine Frau – sind mit 180 bzw. 170 Zentimeter lebensgroß. Als Standort käme auch hier wieder die Alte Chaussee in Frage, die Skulptur (11 904 Euro) könnte so im Boden verankert werden, dass ein späteres Umsetzen problemlos möglich wäre, betont Renate Ruck.

Die Beratung im Kulturausschuss zeigte, dass die grundsätzliche Idee, den öffentlichen Raum mit Kunst zu verschönern, von allen Fraktionen getragen wird. Welche Variante letztendlich den Zuschlag erhält, darüber wird allerdings erst der Rat entscheiden.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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