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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Müllabfuhr: Rückwärtsgang auf dem Prüfstand

18.05.2017

Wildeshausen /Landkreis Sechs Tote durch rangierende Müllfahrzeuge im vergangenen Jahr, rund 3000 Unfälle, in die Mitarbeiter der Müllabfuhr, die Müllwerker, verwickelt waren – so die Bilanz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGU) und der Berufsgenossenschaft Verkehr. Für wohl die meisten Unfälle verantwortlich: das Rangieren in engen Straßen und Sackgassen. Autofahrer kennen die eingeschränkte Sicht beim Rückwärtsfahren.

Eine neue Richtlinie der DGU, die nun in Kraft getreten ist, soll eben dieses Rangieren noch weiter einschränken. Aber was ist dann mit den Mülltonnen und Säcken, die am Ende von Sackgassen liegen? Ein Problem, mit dem sich auch der Landkreis Oldenburg seit Anfang dieses Jahres beschäftigt. „Das beauftragte Unternehmen macht gerade eine Bestandsaufnahme der Stellen, an denen Rangieren ein Problem darstellt“, erklärt Dieter Hahn vom Amt für Bodenschutz und Abfallwirtschaft auf Nachfrage der NWZ. Danach würden die erfassten Stellen individuell bewertet und darauf aufbauend müsse man dann weitersehen.

Für die Müllabfuhr im Landkreis zuständig ist die Firma Heinemann & Bohmann mit Sitz in Rastede. Mit den Ergebnissen der Untersuchung von den Zuständigen aus der Praxis rechnet Dieter Hahn im Herbst. Wenn es dann beispielsweise zur Einrichtung von neuen Sammelstellen für Anwohner kommt, würden diese informiert.

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In Wildeshausen versucht die Stadt nach Auskunft von Pressesprecher Hans Ufferfilge die Straßen so anzulegen, dass Müllfahrzeuge in einer Runde fahren können. Ansonsten gebe es Wendehämmer, auf denen die Fahrzeuge drehen könnten. „Bei kleinen Stichstraßen haben wir mit den Bürgern vereinbart, dass sie ihre Mülltonnen an die nächst größere Straße schieben, damit die Müllfahrzeuge nicht rückwärts rangieren müssen“, so Ufferfilge.

Hilfe könnten elektronische Assistenzsysteme bieten, diese seien aber auch nicht „einhundertprozentig zuverlässig“, sagt Hahn. Auch die Möglichkeit des Einweisens fällt im Landkreis Oldenburg aus: „Wir benutzen hier Seitenladerfahrzeuge. Da sitzt immer nur eine Person drauf“, erklärt Hahn. Die Vermeidung des Rückwärtsfahrens sei indes nicht neu. „Die Unfälle in jüngster Zeit haben nur dazu geführt, dass die Richtlinie und die Situationen vor Ort – sinnvollerweise – noch mal überprüft werden.“

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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