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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Ehemaliger Campingplatz: Neubaugebiet in Sage – Planung vor Finale

04.03.2019

Sage-Haast Die Bauleitplanung für das künftige Neubaugebiet auf dem ehemaligen Campingplatz in Sage-Haast (2,8 Hektar groß) geht auf die Zielgerade. Der Planungs- und Umweltausschuss der Gemeinde hat die 21. Änderung des Flächennutzungsplans ebenso empfohlen wie den Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 126 „Sage-Haast – südlich Heideweg“. Genauso hat sich inzwischen auch der Verwaltungsausschuss entschieden, so dass das Verfahren in der Ratssitzung am 25. März zum Abschluss gebracht werden kann. Nächste Schritte sind dann die Erschließung des Gebietes und die Festlegung der Vermarktungsregeln einschließlich des Preises.

Von Beginn an war das Thema Wald und Natur ein gewichtiges in dieser Planung. Das wurde auch im Fachausschuss deutlich, als Planer Joachim Mrotzek (Plan-Forum Nord) die Anregungen und Hinweise der Träger öffentlicher Belange, insbesondere des Landkreises, durchging. Danach muss zum vorhandenen Wald mit jeglicher Bebauung ein Abstand von 20 Meter eingehalten werden.

Das wird laut Vorlage durch eine „Fläche für Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft“ sichergestellt. Durch eine Mischung aus einem extensiv genutzten Offenland-Biotop sowie einem Strauch- und Gehölzstreifen erfolge „eine attraktive Waldrandgestaltung“, welche unter anderem als Kompensation für die innerhalb des Plangebietes entfernten Gehölze diene, heißt es. Das hatte vor kurzem noch für Aufregung gesorgt, als es um Fällarbeiten gegangen war. Mrotzek dazu: „Wir gehen davon aus, dass das alles in Ordnung war.“

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Zum Artenschutz liegen Gutachten vor, die auf die hohe Bedeutung der Vogel- und Fledermausvorkommen hinweisen. Aufgegriffen wird der Vorschlag, Nistkästen und Fledermausquartiere im Gebiet anzubringen.

Die verkehrliche Erschließung des Plangebietes erfolgt über die Straße „Im Sande“. Da für Müllfahrzeuge ein Rückwärtsfahrverbot besteht, wird eine 25 Meter breite Wendemöglichkeit vorgesehen. Im Bereich der Stichstraßen ist ein Befahren durch die Müllfahrzeuge nicht möglich. Daher sollen später Mülltonnensammelplätze berücksichtigt werden.

Zum Lärmgutachten merkte Mrotzek an, dass sich die Quelle, die Garreler Straße (L 871), im Nordosten befinde. Da die Terrassen im Südwesten seien, „haben wir Glück“, so der Planer, „wir brauchen keine fünf Meter hohe Lärmschutzwand.“

Die Anregung von Dirk Faß (SPD), ein kleines Biotop mit Wasser zu schaffen, wurde verworfen. Bauamtsleiter Erhard Schröder entgegnete, dass nicht einmal ein Regenwasserkanal geplant sei, da „der Boden so sandig“ sei. Wasser würde in einem Biotop nicht stehen bleiben.

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Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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