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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Zeitverzug beim Pflegeheim

21.11.2019

Sandkrug Frühjahr 2021 – so lange wird es noch dauern, bis das neue Pflegeheim an der Bahnhofsallee in Sandkrug bezogen werden kann. Das hat Holger Johannesmann, technischer Leiter bei der Lindhorst-Gruppe (Winsen/Aller), gegenüber der NWZ prognostiziert. „Das Haus wird komplett möbliert und fertig ausgestattet an den Betreiber übergeben.“

97 Betten für eine stationäre Pflege sollen nach seinen Angaben entstehen. Die Lindhorst-Gruppe als Investor arbeite mit der Baufirma Hesemann (Stadland, Landkreis Wesermarsch) als Generalunternehmer zusammen. Man sei beim Bau ähnlicher Einrichtungen bereits ein „eingespieltes Team“. Im Oktober hat die Teilunterkellerung begonnen. Der Untergrund sei unproblematisch, deshalb werde auch keine Sondergründung notwendig, so der Planer. „Wenn alles glatt läuft, wird noch in diesem Jahr die Kellerdecke fertig sein.“

Das dreigeschossige Pflegeheim wird nach den Richtlinien für KfW-40-Gebäude errichtet. Das heißt, der Primärenergiebedarf darf höchstens 40 Prozent des Höchstwertes nach Vorgaben der Energieeinsparverordnung aus dem Jahr 2009 haben. Erreicht wird dies unter anderem durch den Einsatz eines Blockheizkraftwerks und eines Brennwertkessels, der den eingesetzten Energiegehalt des Brennstoffs fast vollständig nutzt. Eine kontrollierte Be- und Entlüftung sei Standard, der zusätzliche Einsatz von Photovoltaik dagegen nicht geplant, so Johannesmann.

Das Millionenobjekt entsteht schwerpunktmäßig also im Jahr 2020 auf dem 3760 Quadratmeter (m²) großen Grundstück. Die Nutzfläche der Einrichtung liegt wegen der Dreigeschossigkeit sogar bei 4600 m².

99 Prozent der geplanten Unterkünfte für die Bewohner werden nach Unternehmensangaben Einzelzimmer. Alle verfügen über eigene Badezimmer. Für Ehepaare sind sogenannte „Tandemzimmer“ vorgesehen.

Zusätzlich sollen Pflegebäder mit Musik und Lichtinstallationen eine Wellness- und Wohlfühlatmosphäre schaffen. „Wir legen Wert auf eine Gestaltung, die eher an ein Hotel erinnert“, so Johannesmann. Es werde definitiv keine sterile Krankenhausatmosphäre herrschen. Dazu sollen auch farbige Wände beitragen, die sich von Wohngruppe zu Wohngruppe unterscheiden und die Orientierung erleichtern.

Zu den zentralen Angeboten werden im Erdgeschoss ein Friseurladen und ein geräumiger Speisesaal zählen. Bewohnern, denen dessen Nutzung aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich sei, ständen als Alternative Gruppenräume zur Verfügung. Spieleabende und andere Veranstaltungen sollen hier ebenfalls stattfinden.

Die Lindhorst-Gruppe hatte bereits 2017 den leerstehenden Klänerhof für betreutes Wohnen an der Schultredde gekauft. Das barrierefreie Gebäude sei umfangreich saniert worden, so Johannesmann. Einen Zeitpunkt der Wiedereröffnung konnte er nicht nennen. Firmenchef Alexander Lindhorst hatte aber vor zwei Jahren die Überzeugung geäußert, der Standort an der Schultredde sei zu klein, um solo wirtschaftlich arbeiten zu können. Sein Unternehmen setze deshalb auf Synergieeffekte mit dem Haus an der Bahnhofsallee, wo Küche und Wäscherei untergebracht werden sollen.

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Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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