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Aktualisiert vor 4 Minuten.

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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Franzosenplatz soll attraktiver werden

23.01.2019

Sandkrug Voßbergweg und Dorfstraße sind umfangreich saniert worden, der Waldpark hat neue Wege, eine Bühne und Spielgeräte für alle Generationen erhalten. Nur der Auvers-le-Hamon-Platz konnte trotz hoher Priorität bislang nicht von der vor drei Jahren gestarteten Dorferneuerung für den Großraum Sandkrug, Streekermoor, Hatterwüsting profitieren.

Das soll jetzt anders werden. Im Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt haben die Ratsfraktionen einstimmig beschlossen, einen Gestaltungsplan für den Sandkruger Franzosenplatz entwickeln zu lassen. Zwei Aspekte sind dem Gremium dabei besonders wichtig: 1. Das Planungsbüro NWP (Oldenburg) soll nicht munter drauflosplanen, sondern von Anfang an durch konkrete Ideen gelenkt werden. 2. Die Verbesserung der Verkehrsanbindung wird bei allen Überlegungen eine zentrale Rolle spielen.

Unübersichtliche Einfahrt

Jeder, der schon mal von Kirchhatten kommend, nach links auf den Platz abbiegen wollte, weiß, wie schwierig die Situation derzeit ist. Ohne ausdrückliche Linksabbiegespur und bei kreuzenden Abbiegern in den Mühlenweg wird die Lage schnell mal unübersichtlich. Problematisch ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass die Achse des Mühlenwegs nicht direkt auf die Einfahrt des Platzes zeigt, sondern leicht versetzt eher auf die Bushaltestelle und das Toilettenhäuschen.

Niels-Christian Heins (FDP) plädiert deshalb dringend dafür, zuerst die Verkehrssituation besser zu regeln, ehe es an das Aufwerten des eigentlichen Platzes geht. Einen Kreisel an dieser Stelle bringt beispielsweise Michael Peters, beratendes Mitglied der Grünen im Ausschuss, als Lösung ins Spiel, die eine entschleunigende Wirkung auf den Straßenverkehr an dieser Stelle hätte.

Edo Wübbenhorst, Sprecher des Arbeitskreises Dorferneuerung, hält nach wie vor eine Ampel für die billigste Lösung. Ein Kreisel sei nur dann eine Alternative, wenn er nicht überfahrbar wie der in Kirchhatten ausfalle. Es müsse zudem geprüft werden, ob die Zufahrt auf den Platz näher an das Toilettenhäuschen verschoben werden könne, um die Achse zum Mühlenweg zu begradigen, rät er.

Ideen für den Platz

Auch bei der Nutzung des Auvers-le-Hamon-Platzes gibt es durchaus unterschiedliche Vorstellungen. SPD-Fraktionsvorsitzender Uwe Hollmann hat im Namen der größten Ratsfraktion neue Aufenthaltsflächen, das Gestalten der Stellplätze und eine ausreichende Beleuchtung angeregt, „um diesem Platz seinen eigenen Charme zu geben.“ Die Aufwertung solle so durchgeführt werden, dass die Freifläche den verschiedenen Anforderungen der Veranstaltungen (Schützenfest, Flohmarkt, Wochenmarkt) gerecht werde.

Die SPD regt ferner das Aufstellen von zehn Hochbeeten aus Holz – wegen der Nähe zum Wald – an, in denen Kräuter und Gemüsepflanzen angebaut werden könnten (nach dem Beispiel der Bremer Innenstadt). Oder wäre das nur „rausgeschmissenes Geld“ (André Klümpen, CDU) und eine ungewollte „Futterstelle für Rehe“, wie Parteikollege Bernhard Collin unkt?

Besonders umstritten

Beim Thema Wohnmobilisten scheiden sich ebenfalls die Geister. FDP und CDU lehnen diese Idee ab – u.a. wegen der unnötigen Konkurrenz, die dadurch dem Campingplatz beim Freizeitzentrum in Kirchhatten entstehe. Grüne und SPD sehen dagegen die Chance, etwas für den Tourismus zu tun (Michael Peters), und auch den wirtschaftlichen Vorteil für Sandkrug (Axel Brammer). Eventuell gehe bei einem solchermaßen genutzten Platz auch der Vandalismus zurück, so die Hoffnung.

Zuletzt im Sommer 2018 musste die CDU viel Kritik einstecken, als sie ihrerseits den Franzosenplatz als Standort für einen Verbrauchermarkt ins Spiel brachte. Vertreter des Orts- und Bürgervereins konterten das mit einer Liste von 800 Unterschriften, in denen sich Bürger eindrücklich gegen eine Bebauung des Auvers-le-Hamon-Platzes und der angrenzenden Waldgebiete aussprachen.

Keine Chance dürfte auch der von NWP im Dorferneuerungsplan skizzierte Aussichtsturm haben. Viel zu teuer und auch ein Störfaktor beim Ausrichten von Großveranstaltungen, da war sich der ganze Ausschuss einig. Selbst im Arbeitskreis Dorferneuerung sei diese Idee wegen der zu erwartenden Kosten verworfen worden, sagt Wübbenhorst. Andere Ideen wie eine runde oder ovale Pflasterung des Platzes, den Bau eines Unterstandes für Radfahrer und auch das Aufstellen eines Infopavillons zu den Themen Dünenlandschaft, Huntemarsch, Moor- und Geestbildung hält er für deutlich bessere Ideen.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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