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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Mehr als 3000 Unterschriften und 70 Einwände

14.09.2019

Sandkrug Die Initiative gegen eine Massentierhaltung in Sandkrug hat nach eigenen Angaben mittlerweile mehr als 3000 Unterschriften von Bürgern gesammelt, die sich gegen den geplanten Bio-Legehennenstall an der Bümmersteder Straße aussprechen. Die Unterschriftensammlung sei damit vorläufig abgeschlossen, sagt der Sprecher der Initiative, Rainer Burchardt.

Die Listen mit den Unterschriften wollen Vertreter der Initiative am Donnerstag, 26. September, um 17 Uhr im Hatter Rathaus, Hauptstraße 21, an Bürgermeister Christian Pundt persönlich übergeben. Zu diesem Zeitpunkt beginnt eine öffentliche Ratssitzung. Der Stallbau wird dort allerdings nicht auf der Agenda stehen.

Wie kritisch das landwirtschaftliche Bauvorhaben kurz vor dem Ortseingang Sandkrugs gesehen wird, zeigt auch die Zahl der von Anwohnern erhobenen Einwendungen: zwischenzeitlich sind etwa 70 Einwendungen gegen das Bauvorhaben erhoben worden. Das bestätigte die Gemeindeverwaltung dieser Zeitung. Behandelt werden sollen die Einwände auf einer Sitzung des Bau- und Planungsausschusses nach jetzigem Stand am Mittwoch, 23. Oktober. Bis zum 20. Oktober können noch weitere Einwendungen im Rathaus eingereicht werden.

Mit Bürgermeister Christian Pundt haben Vertreter der Initiative bereits ein Gespräch geführt und ihre Position vertreten. Als nächstes werde versucht, mit Vertretern der Hatter Ratsfraktionen Gesprächstermine zu vereinbaren, kündigt Burchardt an.

Die Initiative betont, dass sie die aktuellen Sorgen der Landwirte nachvollziehen könne. Sie habe sich auch „nie gegen die Landwirte oder die Landwirtschaft ausgesprochen“, so der Sprecher. Das Anliegen bestehe allein darin, die Errichtung eines Legehennenstalles mit 18 000 Hühnern vor den Toren Sandkrugs mit den damit verbundenen Eingriffen in das Landschaftsschutzgebiet und in die Umwelt und eine Gefährdung der Gesundheit von Menschen und Tieren abzuwenden. „Wir treten aber dafür ein, dass möglichst viele landwirtschaftliche Betriebe – mit nachhaltiger Unterstützung durch Bund und Land – von der konventionellen auf eine ökologische Produktion umsteigen“, so Burchardt.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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