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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Hatter Büfett versorgt 135 Menschen

02.05.2018

Sandkrug /Kirchhatten Als die Essener Tafel Anfang des Jahres entschied, keine ausländischen Neukunden mehr anzunehmen, hagelte es bundesweit Kritik. Seit Anfang April hat die Hilfseinrichtung in Nordrhein-Westfalen ihren Kurs wieder geändert. Beim Hatter Büfett stellt sich diese Frage erst gar nicht. „Wir haben ein gutes Miteinander“, sagt Vorsitzender Wolfgang Asche. „Anspruchsvolle Kunden“ gebe es, aber das sei nicht einer bestimmten Nationalität zuzuordnen.

2017 lag das Zahlenverhältnis zwischen Deutschen und „Neubürgern“, die das Hatter Büfett in Anspruch nahmen, nach Angaben des Vorsitzenden fast bei eins zu fünf. Auf 16 Haushalte mit 23 Deutschen kamen 35 Haushalte mit 112 Menschen, die als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind. Generell ging im Jahr 2017 die durchschnittliche Zahl der Essensverkäufe leicht zurück. Waren es 2016 in 51 Wochen 2490 Ausgaben, so in 2017 in 52 Wochen 2383 (-4,3 Prozent). Jeder sogenannte Leistungsbezieher erhalte vom Sozialamt der Gemeinde eine Information über das Angebot des Hatter Büfetts, so Amtsleiterin Heike Kersting.

Das Hatter Büfett kann auf insgesamt 109 Mitglieder bauen, die den Verein unterstützen. 26 arbeiten aktiv als Ehrenamtliche beim Essensverkauf – freitags von 14 bis 17 Uhr in der Ludwig-Erhard-Straße 2 – oder als Fahrer mit. Die Zahl der insgesamt erfassten Hatter Haushalte, die jemals das Hatter Büfett als Kunden in Anspruch genommen haben, lag Ende des Vorjahres bei 420. Vorsitzender Asche lobt das hohe Engagement der ehrenamtlichen Helfer, nicht zuletzt die „Bereitschaft zum spontanen Einspringen“, wenn Bedarf sei. Dringend gesucht werden dennoch ein bis zwei Fahrer für die 14-tägigen Donnerstags- und Freitagstouren (Lebensmitteltransport). Interessierte können sich beim Vorstand melden, Telefon 04481 937744. 

Unter finanziellen Gesichtspunkten gelang im Vorjahr fast eine Punktlandung. Einnahmen in Höhe von 7222 Euro stehen an Ausgaben 7488 Euro gegenüber. Mit nur einem Euro pro Kunde (50 Cent pro Kind, maximal drei Euro pro Haushalt) gehört das Hatter Büfett zu den günstigsten „Tafeln“ im Land. An Spenden nahm der Verein 640 Euro ein. Geld gibt er vor allem für den Zukauf weiterer Lebensmittel ein: zum Beispiel werden pro Woche 300 Eier bei Edeka gekauft. Noch in diesem Jahr will das Hatter Büfett außerdem seine Verkaufsräume renovieren.

Die Lebensmittel, die immer freitags im Gewerbegebiet Sandkrug ausgegeben werden, stammen von einer kleinen, zuverlässigen Gruppe Lieferanten: Bäcker Bruno (Sandkrug), Kornkraft (Hosüne), Edeka-Märkte Uphoff (Kirchhatten und Sandkrug), Kartoffelhof Dannemann (Westerburg, Gemeinde Wardenburg), Wildeshauser Tafel und neuerdings auch dem Kiosk Lüning (Hatterwüsting).

Auf der Jahreshauptversammlung im Rathaus wurde der amtierende Vorstand – 1. Vorsitzender Wolfgang Asche, 2. Vorsitzender Franz Gebker, Schriftführerin Heike Kersting und Kassenwartin Ingrid Stapel – einstimmig entlastet. Das neue Kassenprüfer-Team besteht aus Fred Heinemann und Manfred Huck.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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