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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Sandkrug wechselt den Besitzer

15.09.2018

Sandkrug Der „Sandkrug“, die historische Gaststätte der der Ort seinen Namen verdankt, hat erneut den Besitzer gewechselt. Die Vorstände der VR Bank Oldenburg Land-West – Peter Bahlmann und Martin Spils – bestätigten jetzt der NWZ, dass die Immobilie an der Bahnhofstraße verkauft worden ist. Es handele sich um „einen erfahrenen Bauunternehmer aus der Region“, der gewillt sei, das Projekt fortzusetzen – mit Tiefgarage. Gerade an der Forderung nach deren Bau hatte zuletzt das grüne Licht des Hatter Gemeinderates gehangen.

„Wir wollen keinen Stillstand im Ort“, betont Spils. Man habe aber im Laufe der Monate und der sich auftuenden Widerstände gegen die anfangs doch so begrüßte Planung – eines Quartiers mit Wohnungen und Gewerbeflächen – erkennen müssen, wie zeitaufwendig und schwierig das Projekt geworden sei. „Das ist halt nicht unser Tagesgeschäft“, unterstreicht auch Bahlmann. Deshalb habe man einen Branchenkenner gesucht, der sich der Sache annehme. Erklärtes Ziel des neuen Eigentümers – einen Namen nennt die VR Bank zum jetzigen Zeitpunkt nicht – sei es, zeitnah, das heißt in etwa sechs Monaten, die Baugenehmigung zu bekommen.

Die VR Bank hatte Ende 2016 den damals schon seit zwölf Jahren leerstehenden und immer mehr verfallenden Sandkrug mit dem gut 3000 m² großen Grundstück von den in Oldenburg lebenden ehemaligen Betreibern gekauft. Zuvor waren mehrere Kaufgespräche mit anderen Interessenten geplatzt. Im März 2017 waren die Pläne öffentlich im Bauausschuss vorgestellt worden. Aus dem Schandfleck im Ort solle wieder ein Juwel werden, so das Ziel der neuen Besitzer.

Im weiteren Verlauf zeigte sich dann, dass der Teufel im Detail steckt. Weil viele kleine Wohneinheiten für Singles und ältere Menschen geschaffen werden sollten, erhöhte sich die vorgeschriebene Zahl der Parkplätze selbst bei Car-Sharing-Modellen auf 43. Gegen den völligen Ausbau des alten Schießstandes zum Parkplatz protestierten die Anlieger des „Sandkrugs“. Bauchschmerzen bereitete in der Diskussion auch die Verkehrsanbindung an die Bahnhofstraße. Auf der entscheidenden Sitzung im Mai 2018 bestanden alle Parteien bis auf einen Grünen auf der Tiefgarage. Die Bank lehnte das ab, danach herrschte Stillstand.

Angesichts dieser Vorgeschichte ist es für erneute Euphorie wohl zu früh. Der verfallende Sandkrug steht jetzt schon länger, als es 2016 viele dachten.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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