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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Staatliche Anerkennung: Ein Prädikat für Hattens Tourismus

04.03.2021

Sandkrug /Kirchhatten Wer an die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Gemeinde Hatten denkt, dem fallen vor allem die mittelständischen Firmen in den Gewerbegebieten nahe der Autobahnen ein. Nicht zu unterschätzen ist allerdings auch der Tourismusbereich. Mit Ausnahme des Katastrophenjahres 2020 lagen die Gästeübernachtungszahlen in Hatten stabil und deutlich im sechsstelligen Bereich (2019: 143 500; 2018: 143 000). Nachzulesen ist das u.a. in der aktuellen Auflage der Broschüre „Zahlen-Daten-Fakten“.

Wie sich die Zahlen in 2021 entwickeln werden, steht noch in den Sternen – und wird von Faktoren bestimmt werden, die die Gemeinde nicht in der Hand hat: Wie entwickelt sich das Infektionsgeschehen? Wie schnell laufen die weiteren Impfungen ab? Wird es möglicherweise für Geimpfte Erleichterungen geben?

Sandkrug und Kirchhatten haben zumindest ein gutes Argument, warum sie für Touristen attraktiv sind. Das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung hat der Gemeinde mit Urkunden bestätigt, dass beide Orte weiterhin das Prädikat „Staatlich anerkannter Erholungsort“ führen dürfen – und zwar zehn Jahre lang.   

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503 Betten

Vorausgegangen war die Überprüfung der Anerkennungsvoraussetzungen durch das Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) Weser-Ems. Rathaus-Mitarbeiterin Marina Franz, zuständig für den Tourismusbereich: „Zunächst musste dazu ein sehr umfangreicher Fragenkatalog beantwortet werden.“ Die Bauleitplanung spielte ebenso eine Rolle wie der Straßenverkehr, Lärmschutz, Barrierefreiheit, Infrastruktur und Ortsbild, Erholungseinrichtungen, Kultur- und Sportangebote. Statistische Angaben zu Übernachtungen und zur Zahl der Unterkünfte – 503 Betten in sieben Hotels, einem Gästehaus und 29 Ferienhäusern – rundeten die Informationen für die übergeordneten Behören ab. Nach Auswertung der Angaben erfolgte die Prüfung vor Ort bereits Ende des Sommers 2020. Während einer längeren Rundfahrt durch das Gemeindegebiet wurden Sehenswürdigkeiten, Freizeiteinrichtungen, Erholungsflächen, Verkehrsanbindungen und Übernachtungseinrichtungen genauestens unter die Lupe genommen. „Können sich die Gäste hier wirklich wohlfühlen?“, sei stets die zentrale Fragestellung.  

Prädikat bis 2030

Bürgermeister Christian Pundt und Verwaltungsmitarbeiterin Marina Franz freuten sich nach Beendigung der Rundfahrt von den Prüferinnen des ArLs schon vor der offiziellen Bekanntgabe zu hören, dass einer Verlängerung des Prädikats bis 2030 aus ihrer Sicht nichts im Wege stehe. Ganz besonders positiv wurde die aktuelle Entwicklung des Freizeitzentrums Hatten (FZZ) bewertet. Bester Beweis: Eine der Prüferinnen wurde einige Tage nach dem offiziellen Termin als Badegast rein privat im FZZ begrüßt.

Die „i-Marke“

 Beim Status „staatlich anerkannte Erholungsorte“ will es Hatten nicht belassen. In diesem Frühjahr stellt sich die Gemeinde der nächsten Überprüfung. Der Deutsche Tourismusverband wird auf Antrag testen, ob die Voraussetzungen zur Nutzung der „i-Marke“ weiterhin vorliegen. Das Markenzeichen wird auf Lizenzbasis an Tourismusorganisationen verliehen, die sich einer erfolgreichen Qualitätsprüfung unterzogen haben.

Auch für dieses Zertifikat müssen ein Fragekatalog beantwortet und zahlreiche Nachweise vorgelegt werden. Abgeschlossen wird der Qualitätscheck mit einer unangemeldeten Prüfung vor Ort. „Die Tester sind nicht zu erkennen und kommen als ganz normale Fragesteller“, erzählt Marina Franz. Erst später wiesen sie sich aus und erhielten dann zusätzliche Dokumentationen. Fällt alles zur Zufriedenheit aus, darf Hatten seine Gäste drei weitere Jahre mit dem weißen i auf rotem Schild begrüßen.

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