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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Sammlung: Sauber, heil und ein bisschen modern sollte es sein

18.01.2012

AHLHORN Gewusel, wie in einem Kaufhaus, herrschte am Dienstagnachmittag in der Wildeshauser Straße 73 in Ahlhorn: Allerdings hat hier kein neues Bekleidungsgeschäft eröffnet, sondern die Kleiderkammer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) öffnete, wie jeden Dienstag, von 15 bis 17 Uhr, ihre Türen. Herein kommen Woche für Woche viele junge Frauen – meist aus dem Irak – um günstig Kleidung für sich und ihre Familien zu erstehen. „Für jedes Stück nehmen wir einen geringen Obolus“, erklärt Rosemarie Götz, Leiterin der Kleiderkammer. Das Geld wird dann an das Rote Kreuz gespendet, denn die fünf Mitarbeiterinnen der Kammer arbeiten ehrenamtlich.

Seit 20 Jahren gibt es die Einrichtung nun schon in Ahlhorn. 16 Jahre leitet Götz die Geschicke der Kleiderkammer. Sie beobachtet Veränderungen. „Während früher viele Russland-Deutsche hier Kleidung erstanden haben, kommen heute eher Iraker her“, erzählt sie. Die Kinder der früheren Kunden seien jetzt erwachsen und verdienten Geld, so dass sie eben nicht mehr zu Kleiderkammer kommen müssten.

Neben der Vermittlung von Kleidung stehen die Helferinnen aber auch als „Kummerkasten“, wie sie sagen, zur Verfügung. „Wir helfen, wenn unsere Kunden mit den Behördengängen nicht weiterkommen oder sprechen mit Menschen, die einfach allein sind“, erzählt Mitarbeiterin Sigrid Nolte.

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Der Verkauf von Kleidung ist nur ein Arbeitsbereich. Dienstags nehmen die Frauen auch neue Ware an. Häufig sind das allerdings unmoderne oder sogar schmutzige Stücke, die sie mühsam aussortieren. „Wir würden uns wünschen, dass die Leute die Kleidung so abgeben, dass man sie direkt wieder anziehen kann“, sagt Götz. Die Kleiderkammer nimmt nicht nur Kleidung, sondern auch Schuhe, Bettwäsche, Handtücher und Schuhe. Spielzeug oder Reisetaschen werden auch gern genommen.

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