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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Modernisierung: Sauna bleibt Problembereich

08.02.2013

Wardenburg Die Sanierung des 1978 gebauten Hallenbads ist ein dicker Brocken, der deshalb in fünf Abschnitten abgearbeitet wird. Knapp vier Millionen Euro investiert die Gemeinde in moderne Technik, die Wärmedämmung und die Ausstattung der Räume. Im Sommer 2012 wurden Duschen und Sanitärtrakt erneuert, in diesem Jahr sollen neue Decken und Lüftungsanlagen folgen.

Während diese Maßnahmen wie vorgesehen laufen, bereiten das Café und der Saunabereich Probleme. Schon seit drei Jahren müssen Badegäste auf Gastronomie verzichten, der Betreiber der Sauna kündigte zum 31. Mai 2011 seinen Vertrag. Seitdem sucht die Gemeinde Interessenten für eine Nutzung der Räume – bislang ohne Erfolg.

Einen ernsthaften Interessenten gibt es mittlerweile, und er kommt sogar aus dem Ort: Der Wardenburger Turnverein hat weit reichende Pläne. Ein Gesundheitszentrum könnte in dem derzeit ungenutzten Saunatrakt entstehen, dazu ein neues Café und weitere Fitness und Saunaangebote. Die Idee des Vereinsvorstands: Durch ein Aufstocken des Gebäudes über dem Saunabereich soll ausreichend Platz für Angebote aus dem Freizeit-, Sport- und Gesundheitsbereich geschaffen werden und sollen zusätzliche Synergieeffekte entstehen.

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Anstelle der ursprünglichen 110 m² großen energetisch unwirtschaftlichen Sauna denkt der WTV über drei kleinere nach und hält auch das Einbeziehen einer Massagepraxis und einer physiotherapeutischen Praxis sowie den Umzug der eigenen Geschäftsstelle in das Hallenbad für machbar. „Hier kann so etwas wie ein Wardenburger Gesundheitszentrum heranreifen“, sagt 1. Vorsitzender Waldemar Grundmann. Auf der Jahreshauptversammlung am 11. März will er gemeinsam mit Vorstandsmitglied Gerhard Probst bei den Mitgliedern für das Konzept werben.

Im Rathaus herrscht nach Gesprächen mit dem WTV dagegen Skepsis vor. Knackpunkt ist vor allem die nicht gesicherte Finanzierung. Schätzungsweise zusätzliche 1,4 Millionen Euro würden die Pläne des WTV kosten. Da der Verein selbst über kein nennenswertes Kapital verfügt, müsste die Gemeinde etwa 80 Prozent der Summe alleine aufbringen. Angesichts der bereits laufenden Investitionen nicht gerade verlockend. Die Verwaltung startet am kommenden Sonnabend mit einer Anzeige in der NWZ  lieber einen neuen Versuch, ihr ehemaliges Café und die Sauna – insgesamt 425m² Grundfläche anderweitig zu vermieten. Die Nutzung soll nicht auf Gastronomie und Sauna beschränkt sein: „Entscheidend ist ein überzeugendes Konzept“, betont Bürgermeisterin Martina Noske.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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