• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Schaffer und Schriftsteller

17.03.2017

Ministerpräsident Stephan Weil war ganz angetan: „Ein sehr guter Tabak“, befand der Ehrengast des Schaffermahles am Mittwochabend, als er mit weiteren Teilnehmern der Traditionsveranstaltung auf dem Marktplatz die Tonpfeife schmauchte. Sein Vater sei Pfeifenraucher gewesen, berichtete der 58-jährige SPD-Politiker im NWZ-Gespräch, der habe aber nie so wohl riechenden Tabak genutzt. Es war zwangsläufig, dass Weil mit dem Wunsch der Gilde konfrontiert wurde, wann denn das Tabakskollegium endlich wieder im Ratssaal stattfinden könne. Da legte er die Latte hoch: Wenn die SPD bei der Landtagswahl im Januar 2018 die absolute Mehrheit holt.

Oberst Willi Meyer, seit knapp einem Jahr im Amt, erlebte eine weitere Premiere: Schon in den 80er-Jahren hatte er, damals noch Fähnrich, plattdeutsche Dönkes beim Schaffermahl vertellt. Diesmal durfte er als Oberst reden. Noch am Vormittag habe er an seinem Vortrag gefeilt. Die launige Rede erntete großen Applaus. Selbst einen Seitenhieb auf die Pastoren, im Saal weilten Lars Löwensen, Markus Löwe und Pfarrer Ludger Brock, verkniff er sich nicht: Sollten sie nicht einverstanden sein, sollten sie mit ihrer Meinung bitteschön bis Sonntag warten. Selbst den italienischen Schriftsteller Giovanni Boccaccio zitierte Meyer: „Es ist besser zu genießen und zu bereuen, als zu bereuen, dass man nicht genossen hat.“

Als Genießer outete sich auch Ehrengast Stephan Weil: In seiner Position ernähre man sich derzeit von der „Palme des Nordens“, dem Grünkohl. Bis die Spargelzeit beginne. Weil ließ sich von den Fähnrichen Martin Posenauer, Gerald Kreienborg und Christian Harting auch auf das Fass locken, das am Ende der Tafel eigentlich für den „abgehenden Schaffer“ gedacht ist. Welche Strafe der Ministerpräsident am Ende bezahlen musste, blieb ein Geheimnis.

Bienenfleißig waren beim 40. Schaffermahl „der Neuzeit“ auch wieder die Frauen der Fähnriche, die gemeinsam mit ihren Männern Schaffer-Bier, Bratkartoffeln und herzhafte Heringsvariationen servierten. Der General der Gilde, Bürgermeister Jens Kuraschinski, bedankte sich dafür bei Anja Rüdebusch, Ines Posenauer, Nina Harting, Regina Röhr, Kirsten Seyffart und Anja Kreienborg mit Rosen. Die Damen hatten zuvor Major Manfred Heinrichs, der am Mittwoch seinen 70. Geburtstag feierte, ein kleines Präsent gemacht: ein Tortelett mit einer kleinen Kerze. Das Geburtstagsständchen wurde natürlich ebenfalls angestimmt.

Die Gewinner der Wildwochen 2016 wurden am Donnerstag im „Alten Amtshaus“ Wildeshausen gezogen. „Wir haben über 1000 ausgefüllte Karten, die Teilnehmer kommen aus ganz Deutschland“, freute sich Waltraud Kubiak vom Initiator des Gewinnspiels, Naturpark Wildeshauser Geest. An der Ziehung nahmen auch teil: Christian Fischbeck (Hotel Wardenburger Hof, Wardenburg), Uwe Meyer (Meyers Gasthaus, Huntlosen), Frank Stauga (Altes Amtshaus, Wildeshausen), Nico Winkelmann (Bümmmersteder Krug, Oldenburg), Eckhard Schnitker (Zum Deutschen Hause, Kirchhatten) und Christian Büers (Landgasthaus Büers, Munderloh. Teilgenommen haben an den Wildwochen 2016 auch „Hotel Ripken“ in Streekermoor, „Hotel Meiners“ in Hatterwüsting, „Ratskeller“ in Oldenburg, „Etzhorner Krug“ in Oldenburg und „Zur Wasserburg“ in Harpstedt. Die Gewinner der Aktion werden schriftlich benachrichtigt und im Internet unter www.wildwochen.de veröffentlicht.

Münsters Bischof Felix Genn hat die Pfarrgemeinden im Bistum beauftragt, einen eigenen, auf die Besonderheiten der Pfarrgemeinden abgestimmten Pastoralplan zu entwickeln. In diesem sollen die Schwerpunkte der seelsorgerischen Arbeit für die nächsten Jahr festgelegt werden. „Dieser Auftrag war eine Herausforderung und hatte so manche, teils auch mühsame Sitzung zur Folge“, berichtet Maria Wübbeler aus dem Pfarreirat der katholischen Kirchengemeinde St. Peter Wildeshausen. Umso mehr freute sich der Pfarreirat, dass er diesen Plan kürzlich im Bischöflich Münsterschen Offizialat in Vechta vorlegen konnte. Zum Abschluss fand ein Gespräch mit Vertretern des Offizialates und dem Pfarreirat statt, in dem der Plan gewürdigt wurde. Immerhin erstrecke sich die Pfarrgemeinde St. Peter über drei politische Gemeinden: Wildeshausen, Dötlingen und Großenkneten. Beeinträchtigt werde das Zusammenwachsen der Gemeindeteile und die damit verbundene seelsorgliche Arbeit zusätzlich durch die Entfernung zwischen den Kirchen in Wildeshausen und Ahlhorn und dem unzureichenden Nahverkehr. „Wir hoffen, dass der Plan eine gute Grundlage für die Pastoral in der Pfarrgemeinde St. Peter ist“, so der Pfarreirat. Mitglied Carola Müller sagte: „Wir sind von unserem Plan begeistert.“ Exemplare des Planes liegen in beiden Kirchen bereit.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.