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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Rückschau: Bierzeitung verrät Klasseninterna

18.09.2017

Schlutter Ihre Branche hat sich verändert wie wenige andere: Als Rudolf Vosteen, Heinz Schröder und ihre 31 Mitschüler vor 60 Jahren die damalige Landwirtschaftsschule Delmenhorst an der Moltkestraße besuchten, zog noch ein Pferd den Pflug, und die Milchleistung einer Kuh lag etwa bei der Hälfte von dem, was eine Hochleistungskuh heute liefert. Die Betriebsgrößen haben sich unterdessen vervielfacht.

Ihre Höfe haben die 15 ehemaligen Landwirtschaftsschüler, die sich am Freitag in Rudolf Vosteens Heimatmuseum in Schlutter trafen, längst an die nachfolgenden Generationen übergeben – wenn sie nicht schon vorher in andere Berufe gewechselt waren. „Viele haben schon lange aufgegeben“, erzählt Vosteen.

An die gemeinsame Landwirtschaftsschulzeit ab 1955 erinnern sich die Männer, heute alle um 80 Jahre alt, gern zurück. Unterrichtet wurden sie nur im Winter – den Sommer über wurden sie auf den elterlichen Höfen oder den Lehrbetrieben gebraucht.

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Eine selbst erstellte Bierzeitung, die für die Abschlussfeier 1957 im damaligen Gasthof Menkens in Hoyerswege entstanden ist, bezeugt, dass sich Jugendliche in den 50er Jahren gar nicht so sehr von Altersgenossen heute unterschieden: „Manche waren müde vom Feiern oder von der Arbeit“, ist dort über die Klasse zu lesen. Auch vom gemeinsamen Sportunterricht bei Lehrer Dr. Fehrendt, in dem zumeist Handball gespielt wurde, ist die Rede.

Einander nach sechs Jahrzehnten wiederzuerkennen, gestaltete sich für die ehemaligen Schulkollegen nicht schwierig, schließlich hatte vor drei Jahren erst ein Klassentreffen, ebenfalls in Schlutter, stattgefunden.

Auch neue Exponate mit – allerdings traurigem – Bezug zur eigenen Schulzeit konnte Rudolf Vosteen seinen ehemaligen Klassenkameraden präsentieren: Zwei Marmor-Gedenktafeln für die Gefallenen der beiden Weltkriege, die ebenfalls die 1894 gegründete Landwirtschaftsschule Delmenhorst besucht hatten. Die Tafeln hätten zuletzt auf dem Dachboden der Familie Siemer in Almsloh gelegen, wie Vosteen berichtete. Reinhard Siemer habe sie schließlich dem Museum vermacht.

Karoline Schulz Redakteurin / Redaktion Ganderkesee
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