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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Breitbandausbau: Schnelle Welle rollt durch den Landkreis

06.07.2017

Wildeshausen /Landkreis Der flächendeckende Ausbau des Breitbandnetzes im Landkreis Oldenburg kommt voran. Vielerorts werden derzeit Kabel verlegt – etwa in der Bahnhofstraße in Wildeshausen. Auftraggeber ist hier der Energieversorger EWE. Künftig können Kunden in der Innenstadt mit Übertragungsraten von 100 MBit/Sekunde im Internet surfen. Wir fragten nach dem Stand des Breitbandausbaus in der Region.

Wo wird derzeit in Wildeshausen ausgebaut?

Die EWE wird zwei Gewerbegebiete am Westring und Südring in Wildeshausen mit Glasfaseranschlüssen ausstatten. „Das Breitbandnetz kann man nicht einordnen wie eine Wasserleitung“, sagt Wirtschaftsförderer Claus Marx. So gebe es schnelles Internet in manchen Neubaugebieten, etwa vor Bargloy. In vielen Gewerbegebieten gebe es weiterhin großen Bedarf. So seien im Bereich Düngstruper Straße/Daimlerstraße auf private Initiative hin Leitungen gelegt worden.

Was sagt die Wirtschaft in der Kreisstadt?

Die Firmen haben Bedarf an preisgünstigen Glasfaser-Anbindungen, erklärt Ingo Hermes, Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung (MIT). So habe er für seine Firma für Automatisierungstechnik (Hermes Systeme) eine direkte Anbindung für 1000 Euro pro Monat angemietet. Das könnten sich nur wenige Firmen erlauben. Die Deutsche Glasfaser GmbH hatte ein Angebot fürs Gewerbegebiet gemacht, aber offenkundig nicht genug Kunden gefunden. Nun arbeite die EWE nach. Auch Wirtschaftsförderer Marx meint, die Anforderungen der Betriebe seien sehr unterschiedlich. „Es gibt keinen roten Faden.“ Betriebe, die nicht ausreichend versorgt sind, sollten sich bei der Wirtschaftsförderung der Stadt melden. Man versuche Lösungen zu finden.

Bund und Land fördern den Ausbau des Breitbandnetzes im Landkreis. Was passiert genau ?

Insgesamt geht es um Investitionen in Höhe von rund sieben Millionen Euro, wie Kreiskämmerer Reiner Fürst erklärt. Insgesamt 112 Kabelverzweiger im Kreisgebiet werden so ertüchtigt, dass die Bürger künftig mit mindestens 50 Mbit/Sekunde im Internet surfen können.

Wie sieht die Verteilung im Kreisgebiet aus?

In der Gemeinde Beckeln werden drei Kabelverzweiger ertüchtigt, zwei in Colnrade, 17 in Dötlingen, einer in Dünsen, sieben in Ganderkesee, drei in Groß Ippener, 21 in der Gemeinde Hude, 14 in Großenkneten, zwei im Flecken Harpstedt, vier in Hatten, einer in Kirchseelte, 17 in Wardenburg, zehn in Wildeshausen und fünf in Winkelsett. Weitere folgen. Darüber hinaus erfolgt der FTTC-Ausbau (Glasfasernetz) für zehn Gewerbegebiete, sagt Fürst. Diese liegen in Dötlingen (2), Ganderkesee (1), Großenkneten (2), Harpstedt (1), Hude (2) und Wildeshausen (2). In der Kreisstadt werden die Gewerbegebiete am Grauen Immenthun sowie an der Düngstruper Straße ertüchtigt.

Wie viele Haushalte werden erreicht?

Durch das Ausbau-Programm werden rund 3000 Haushalte erreicht, die künftig mindestens mit 50 Mbit/Sekunde surfen können, sagt Fürst. Dazu kommen 231 Gewerbebetriebe im Kreis, die künftig mit über einem Gigabit/Sekunde unterwegs sind.

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Wann beginnt der Ausbau?

Den Zuschlag für den Ausbau des Breitbandnetzes hat EWE Tel bekommen. Die Einspruchsfrist ist nach Angaben des Kreises abgelaufen. Der Kooperationsvertrag mit dem Provider sei noch nicht geschlossen, weil Bund und Land ihre Förderbescheide noch nicht ausgefertigt hätten. „Gemeinsam mit dem Landkreis wird die EWE im August entscheiden, zu welchem Zeitpunkt der Ausbau in den einzelnen Ortschaften erfolgen wird“, teilte ein EWE-Sprecher am Mittwoch auf Anfrage mit. Die Förderzusage von Bund und Land in Höhe von 5,5 Mio. Euro ist an die Zusage gebunden, dass ein Ausbau bis Ende 2018 erfolgt.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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