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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Flüchtlingshilfe: Schützen geben Vorstand Rückendeckung

31.10.2015

Ganderkesee „Wir stehen der Sache positiv gegenüber“, betonte der 2. Vorsitzende des Schützenvereins Ganderkesee, Konrad Lübbe. Der Verein sei „froh“, der Gemeinde helfen zu können. Mit „der Sache“ ist die Versorgung der Flüchtlinge in der vereinseigenen Luftgewehrhalle am Habbrügger Weg gemeint.

Über die Situation informierte der Schützenverein am Donnerstagabend in einer Mitgliederversammlung. Ursprünglich habe der Vorstand erst nach den Herbstschießen informieren wollen, so 1. Vorsitzender Thomas Chmie­lewski, doch man sei von den Ereignissen „überrollt“ worden. Statt der 38 Bewohner aus der Turnhalle am Habbrügger Weg versorgen Michaela Berardinelli und Markus Hansen, die Gastronomen im Schützenhof, demnächst auch die 75 Bewohner der Mobilhalle im Stadion. Der Nutzungsvertrag mit der Gemeinde, der zunächst eine Laufzeit von einem halben Jahr hat, sei am 22. Oktober geschlossen worden und vergangenen Montag – mit Beginn der Essensausgabe – in Kraft getreten.

Gastronom Hansen machte den Flüchtlingen ein Kompliment: „Es funktioniert prima. Die benehmen sich und machen später alles sauber.“ Lübbe zufolge sind mit der Gemeinde feste Essenszeiten vereinbart worden: „Um 19 Uhr ist Schicht.“ Aus den Reihen der Mitglieder wurde keine Kritik an der Vorgehensweise des Vorstands laut.

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Geklärt werden musste, wie künftig der Übungsbetrieb mit dem Luftgewehr organisiert werden soll. Die Stände wurden aus Sicherheitsgründen zunächst abgebaut. Ein ständiger Auf- und Abbau sei vom Verein nicht zu leisten. Hansen meinte, es sei durchaus vorstellbar, mehrere Stände stehen zu lassen. Ex-Vorstandsmitglied Karl-Heinz Riebold regte eine Trennwand an, die er sogar bezahlen würde. Die Versammlung einigte sich darauf, zunächst den Ablauf der Essensausgabe mit der Teilnehmerzahl von 113 Flüchtlingen abzuwarten.

Oberschießmeisterin Cindy Klüner warb, bei der Essensausgabe mitzuhelfen. Die Arbeit sei überschaubar. Zudem trage die ehrenamtliche Hilfe dazu bei, mögliche Berührungsängste abzubauen.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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