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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Etat: Schuldenfrei – aber nicht ausgeglichen

27.02.2016

Dötlingen Schuldenfrei und liquide – so präsentiert sich die Gemeinde Dötlingen konstant seit der Jahrtausendwende. Seit der Einführung der Doppik im Jahr 2010 kann sie allerdings keinen ausgeglichenen Haushalt mehr vorlegen. Das ist auch dieses Jahr so. Auf 890 117 Euro beläuft sich das Minus im Ergebnishaushalt, das erneut aus Rücklagen gedeckt werden muss. Gleichzeitig nimmt die Gemeinde bei den Investitionen mit 2,94 Millionen Euro etwas mehr Geld in die Hand als im Vorjahr.

Investiert wird unter anderem in den Straßenbau, den Brandschutz und den Bauhof. Den entsprechenden Haushaltsentwurf hat der Finanz- und Wirtschaftsausschuss der Gemeinde am Donnerstagabend einstimmig empfohlen. Am Rat ist es nunmehr, am 10. März abschließend über den Etat zu entscheiden.

Die Ausschussvorsitzende Anke Spille (CDU) lobte die nachhaltige Haushaltsdisziplin, aufgrund derer weiterhin kein Kreditbedarf bestehe. Dennoch müsse die Gemeinde ihre Einnahmen verbessern, denn irgendwann seien die Rücklagen aufgezehrt.

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Dass diese langsam schmelzen, betonte auch Kämmerin Katrin Albertus-Hirschfeld. An so manchen Ausgaben komme die Gemeinde aber nicht vorbei. Das gelte z.B. für die Abschreibungen, die in den vergangenen Jahren für den Fehlbedarf im Ergebnishaushalt sorgten.

Mit der Gewerbesteuer, die sich auf niedrigem Niveau eingependelt habe, lasse sich das Minus nicht ausgleichen. Etwas reduziert werden konnte es hingegen schon, lag es doch 2015 noch bei 1,15 Millionen Euro. Ab 2017 möchte die Kämmerei einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen.

Insgesamt plant die Gemeinde in diesem Jahr mit Steuereinnahmen von gut 7,36 Millionen Euro (Vorjahr 6,79). Davon entfallen erneut 3,3 Millionen Euro auf die Gewerbesteuer und knapp 2,74 Millionen (Vorjahr 2,28) auf den Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer.

Knapp 30 Prozent der Ausgaben – gut drei Millionen Euro – entfallen auch in diesem Jahr auf das Personal. Um rund 100 000 Euro auf nun 1,65 Millionen Euro sind die Kosten für Sach- und Dienstleistungen wie die Grundstücksunterhaltung gestiegen.

Rund 1,4 Millionen Euro muss die Gemeinde für Abschreibungen aufbringen. Die Ausgaben für Transferaufwendungen sind auf 3,7 Millionen Euro gestiegen (Vorjahr 3,6). Dahinter verbergen sich Posten wie die Kreisumlage in Höhe von 2,33 Millionen Euro oder die Gewerbesteuerumlage in Höhe von 600 000 Euro.

Bei den Investitionen fließen 900 000 Euro in den Grunderwerb. Mit 370 000 Euro schlägt das Löschfahrzeug für die Ortswehr Neerstedt zu Buche, mit 300 000 Euro der Straßenausbau beim Windpark Haidhäuser, mit 248 890 Euro der Gemeindeanteil beim Ausbau der Straße „Zur Kuhweide“ und mit 234 932 Euro die Erschließung des Baugebiets „Ramshorn I“.

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