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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Jubiläum: Seit 125 Jahren der Natur in und um Wildeshausen verpflichtet

17.07.2015

Wildeshausen Als der Imkerverein Wildeshausen 1990 sein 100-jähriges Bestehen feierte, war Harald Wulferding das jüngste Mitglied. Ein Jahr zuvor hatte sich der Naturfreund der Bienenzucht verschrieben. Heute zählt der 74-jährige Wildeshauser zu den erfahrenen Imkern in der Region. 14 Jahre lang war er auch Vorsitzender des Imkervereins, der am 1. August sein 125-jähriges Bestehen feiert. Seit vier Jahren führt Uwe Endesfelder den Verein mit 115 Mitgliedern, darunter ein Drittel Frauen.

„Wir haben auch einige Kinder im Alter von zwölf und 14 Jahren im Verein“, erzählt Wulferding, „die ältesten Mitglieder sind 85 bis 90 Jahre“. Für ihn steht fest: „Imkern hält jung.“ Nachwuchssorgen habe der Verein nicht. In diesem Jahr wurden 31 neue Imker ausgebildet, auch wenn sie sich nicht alle dem Imkerverein Wildeshausen anschlossen.

Vor 125 Jahren waren es 31 Bürger, die den Imkerverein aus der Taufe hoben, darunter waren einige prominente Wildeshauser. Der Anstoß zur Gründung des bienenwirtschaftlichen Vereins Wildeshausen und Umgebung kam vom Jan Huntemann, seinerzeit Leiter der Landwirtschaftschule in der Stadt. „Er erklärte nicht nur den Schülern, wie wichtig die Bienen für die Bestäubung der Pflanzen sind und regte eine Rationalisierung der Bienenhaltung an“, erzählt Harald Wulferding aus der Geschichte des Imkervereins. Bis dahin seien Bienen in der Region in festen Strohkörben gehalten worden, so dass die Landwirte nur an den Honig gelangten, wenn sie das Bienenvolk töteten.

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Heute läuft die Imkerei professionell ab. Doch das Bienensterben können die Imker nicht immer verhindert. „Im vergangenen Winter hatten wir durch die Varroamilbe einen Verlust von 25 bis 30 Prozent der Bienenvölker“, sagt Wulferding. Sie komme fast in jedem Bienenstock vor. Deshalb gehöre es mit zu den wichtigsten Aufgaben der Imker, die Varroamilbe klein zu halten. Nach der im Juli endenden Honigernte werde die Milbe mit Ameisensäure und Milchsäure bekämpft. „Wir haben aber nach wie vor genug Bienen in und um Wildeshausen“, so Wulferding.

Die Bedeutung der Biene für die Natur und den Menschen sowie der Kampf gegen Pestizide wird beim Jubiläum am 1. August ab 15 Uhr in der Gaststätte Sander an der Goldenstedter Straße in Wildeshausen bestimmt auch zur Sprache kommen. In erster Linie soll aber gefeiert werden, zunächst bei Kaffee und Kuchen, später beim Grillen. Schließlich ist der Imkerverein Wildeshausen und Umgebung einer der ältesten Vereine in der Region.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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