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Aktualisiert vor 11 Minuten.

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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Seit 20 Jahren „sauberer Strom“ aus Klein Köhren

23.01.2010

KLEIN KöHREN Als sich am 11. Januar 1990 erstmals die Rotoren auf dem 30 Meter hohen Turm drehten, begann eine Erfolgsgeschichte: In Klein Köhren nahm die laut Betreiber Cord Remke erste Windkraftanlage über 100 Kilowatt Leistung im Landkreis und zugleich zweitgrößte privat betriebene Anlage in Niedersachsen den Betrieb auf – zunächst im Probebetrieb, wenige Tage später offiziell. Bis heute drehen sich die Flügel der 150-Kilowatt-Anlage, womit sie nach Auskunft des Kreisbauamtes die älteste in Betrieb befindliche Windkraftanlage im Landkreis ist.

3,1 Millionen Kilowattstunden „sauberen Strom“ hat die Windkraftanlage Remke zufolge in den 20 Jahren produziert. Die Jahresleistung reiche aus, um durchschnittlich 35 Haushalte mit Strom zu versorgen. Mit ökologischem Nutzen: Gegenüber der Stromproduktion in einem Kohlekraftwerk etwa werde pro Kilowattstunde ein Kilogramm Kohlendioxid eingespart.

Die Umweltbelastung zu mindern, war für den Windradbesitzer die Hauptantriebsfeder, 1989 auf die damals neue Technik zu setzen. Im Sommer ließ Remke ein Windgutachten erstellen, im November wurde die Baugenehmigung erteilt, zu Weihnachten stand die Anlage. Dass die Realisierung so zügig möglich war, schreibt Renke auch „der positiven Herangehensweise“ der Behörden zu; zudem habe es noch relativ wenig Regelwerke gegeben zum Windkraftanlagen-Bau. Vorranggebiete für Windenergie wie heute gab es nicht.

Gleichwohl blieb es ein Kraftakt. Rund 400 000 DM kostete die Anlage, wobei es neben einem 25-prozentigen Zuschuss vom Land eine Investitionszulage von 7,5 Prozent gab. Auch von einem Programm des Bundes-Forschungsministeriums profitierte Remke: Unter Voraussetzung einer regelmäßigen Dokumentation zur Anlage flossen über zehn Jahre acht Pfennig pro ins Netz eingespeister Kilowattstunde. Amortisiert hat sich die Anlage laut Remke nach elf Jahren; seither schreibt sie schwarze Zahlen. Den Schritt hat er nie bereut: „Ich hätte nur zwei Anlagen gebaut, wenn ich gewusst hätte, dass das Ergebnis so gut ausfällt.“

Auf „20 Jahre Windstromproduktion in Klein Köhren“ soll am Sonntag auch bei einer Veranstaltung mit geladenen Gästen zurückgeblickt werden, die Cord Remke und die Harpstedter Energieagentur (HEA) organisieren

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