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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Jubiläum: Seit vier Jahrzehnten im Dienste des Herrn

08.07.2010

AHLHORN Dass er einmal Priester werden will, stand für Heinz-Werner Bittner schon während seiner Zeit als Messdiener in Nordenham fest. Und er hat konsequent diesen Weg eingeschlagen. Am Sonntag, 11. Juli, feiert Bittner nun in der Ahlhorner Herz-Jesu-Kirche sein 40-jähriges Priesterjubiläum. Um 10 Uhr beginnt der Gottesdienst, anschließend findet ein Empfang im Pfarrheim statt. Dazu sind alle herzlich eingeladen.

Heinz-Werner Bittner wurde am 2. September 1943 in Schlesien (Habelschwerdt, Grafschaft Glatz) geboren. Nach der Vertreibung landete er in Nordenham, wo er aufwuchs und sein Abitur machte. Bittner studierte in Münster und Freiburg. Nach einem Diakonat in Brake wurde er am 11. Juli 1970 von Bischof Heinrich Tenhumberg zum Priester geweiht. Sein Primizspruch lautete: „Wenn durchs Wasser du ziehst, bin ich mit dir, durch die Ströme, sie überfluten dich nicht, denn ich bin dein Gott, der Heilige Israels ist dein Befreier.“

Ein Spruch, der Bittners Leben begleitet hat. Gerade auch, wenn neue Aufgaben anstanden und er sich fragte, ob er sie sich zutraute. Bittner war Pfarrer in Lastrup, Eversten, Lemwerder und Berne, bevor er 1996 die Nachfolge von Werner Quebbemann in Ahlhorn übernahm. Eine sehr lebendige Gemeinde. Der Kindergarten wurde neu gebaut, die Kirche renoviert. Das neue Altarbild mit der goldenen Sonne war Bittners Idee. Die Kirche strahlt viel Freundlichkeit aus. In Ahlhorn packen viele mit an, wenn es etwas zu tun gibt. Und Bittner selber war auch mit im Einsatz beim Pflastern des Kirchenvorplatzes.

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Als feststand, dass die Fusion mit St. Peter Wildeshausen bevorstand, entschloss sich Bittner, aus Altersgründen nicht mehr Pfarrer der neuen Großgemeinde zu werden. Er ging ins zweite Glied zurück, blieb aber den Ahlhornern als „Vicarius Cooperator“ erhalten. Mit dem neuen Pfarrer Holger Kintzinger versteht er sich gut. Viele Ängste vor der Fusion hätten sich nicht bewahrheitet. Es laufe reibungslos, so Bittner. Der Seelsorger will, unterstützt von Haushälterin und Küsterin Elisabeth Riesenbeck – und wenn es die Gesundheit zulässt, der Gemeinde noch einige Jahre erhalten bleiben. Katholische Priester gehen erst mit 75 in Rente.

Entspannung findet Heinz-Werner Bittner bei der Gartenarbeit und beim Wandern in Südtirol. Zum Jubiläum möchte Bittner keine persönlichen Geschenke. Stattdessen bittet er um eine Spende für einen neuen Ständer, der die Osterkerze in der Kirche trägt.

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