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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

JOBCENTER: Senioren beraten bei Existenzgründung

22.07.2006

WILDESHAUSEN Die pensionierten Experten helfen schon länger. Gestern wurde die Zusammenarbeit vertraglich besiegelt.

von karsten bandlow WILDESHAUSEN - Die Wirtschaftssenioren vom Verein „Alt hilft Jung“ beraten und unterstützen bereits seit April 2005 Arbeitslose aus den Jobcentern des Landkreises Oldenburg auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Gestern wurde die Zusammenarbeit im Wildeshauser Kreishaus vertraglich besiegelt. Landrat Frank Eger und der Vereinsvorsitzende Curt Brandis unterzeichneten die Vereinbarung, die rückwirkend zum 1. Januar 2006 gültig ist und dem Verein zunächst bis Ende 2012 einen jährlichen Zuschuss von 1000 Euro im Jahr zugesteht.

Der Betrag ist eher symbolischer Natur, der Nutzen der Beratung durch die erfahrenen ehemaligen Führungskräfte aus der Wirtschaft unbezahlbar. Darüber waren sich alle Anwesenden bei der Vertragsunterzeichnung einig. Damit hat der Landkreis als Optionskommune für die Betreuung und Vermittlung von Langzeitarbeitslosen seine Kooperationen im Bemühen um mehr Beschäftigung mit einem weiteren Partner ergänzen können. Bereits jetzt sind auf diesem Feld die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises (WLO), der Arbeitgeberservice, die Existenzgründungs-Agentur für Frauen (EFA) und die Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft tätig. „Mit allen zusammen wollen wir unserem Ziel näher kommen, die Arbeitslosenquote weiter zu drücken“, erklärte der Landrat.

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Bei „Alt hilft Jung“ haben sich pensionierte Wirtschafts-Führungskräfte der verschiedensten Branchen zusammengefunden, um ihre fundierten Kenntnisse ehrenamtlich zur Förderung von Existenzgründern einzusetzen. „Nur eine gute Idee zu haben, reicht meistens nicht, spätestens beim Weg zur Bank tauchen die ersten Probleme auf“, erläuterte Brandis. Die Seniorenfachleute helfen dabei, den wichtigen Geschäftsplan aufzustellen, ohne den es keine Kredite gibt, und begleiten die Existenzgründer auch im weiteren Verlauf ihrer Unternehmungen. Und das mit einigem Erfolg: Rund 50 Prozent der Aufträge („Nicht alle Ideen sind geeignet“) führen zu Gründungen. Untersuchungen haben zudem ergeben, dass 70 Prozent der neuen Firmen auch nach drei Jahren noch Bestand haben und im Durchschnitt für 2,5 Arbeitsplätze sorgen. Für den Landkreis hochgerechnet wären das etwa 100 zusätzliche Jobs pro Jahr, freute sich Markus Leeferink, der Leiter der Jobcenter.

Im Landkreis Oldenburg hat der Verein „Alt hilft Jung“ zurzeit fünf Mitglieder (Brandis: „Das könnten deutlich mehr sein“). Ansprechpartner ist Franz-Josef Lienland ( 0441/502321).

www.existenzgruendung-kreis-oldenburg.de

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