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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Verkehr in Innenstadt wird neu geordnet

07.09.2019
Frage:  – Herr Kuraschinski, viele Bürgerinnen und Bürger sind unzufrieden mit der Verkehrssituation in der Innenstadt. Die „Wildeshauser Initiative für Radverkehr“ will sogar eine Bürgerbefragung zur Einführung einer Fußgängerzone. Warum passiert nichts?
Kuraschinski: Ja, es stimmt: Viele Bürger sind unzufrieden mit der Verkehrssituation in der Innenstadt. Gerade in der Hunte- und der Westerstraße ignorieren die Autofahrer die vorgeschriebene Geschwindigkeit von 4 bis 7 km/h. Da müssen Lösungen her. Es gibt zudem Anträge aus der Politik zum Thema Verkehr. Diese versuchen wir intern und in der „Arbeitsgruppe Verkehr“ gerade zu ordnen und in einem Konzept zusammenzubringen.
Frage: Und wie sieht die Konzeption aus?
Kuraschinski: Hier haben wir noch keine abschließende Lösung. Es müssen aber folgende Punkte Berücksichtigung finden. Erstens: Eine Entschärfung des Verkehrs in der Innenstadt insgesamt. Zweitens: Eine Neuordnung des ruhenden Verkehrs. Und drittens: Möglichst eine Entlastung der Innenstadt vom Kfz-Durchgangsverkehr unter Stärkung des Radfahrverkehrs, was ich gerade unter dem Aspekt des Klimaschutzes persönlich für sehr wichtig halte.
Frage: Was bedeutet das für die Innenstadt?
Kuraschinski: Wir wollen möglichst den Einzelhandel in der Stadt stärken und nicht schwächen. Hier ist es natürlich schwierig, einen richtigen Weg zu finden. Alles in allem muss eine Lösung her, bei der zwischen Verkehrsführung, Aufenthaltsqualität und Handel eine ausgeglichene Balance besteht. Möglicherweise kommen hier zum Beispiel auch Einbahnstraßenlösungen auf der Huntestraße oder der Westerstraße zum Tragen, die wir diskutieren sollten.
Frage: Worauf dürfen sich die Radfahrer einstellen?
Kuraschinski: Wir planen eine „Premium-Radroute“ vom Stadtwesten in die Innenstadt. Sie könnte über die Bargloyer Straße, Wilhelmshöhe, Ladestraße, Bahnhofstraße und Huntestraße führen. An der Ecke Bahnhofstraße/Heemstraße könnte dann eine Ampel installiert werden, auch, um die Schulwegsicherheit dort zu erhöhen.
Frage: Wenn die St.-Peter-Schule in die Hunteschule umzieht, sollen die Fahrzeuge durch die Innenstadt – also über die Düsternstraße und die Schulstraße – geführt werden. Dazu muss der Stadtwall durchlässiger werden. Lässt sich das mit dem Konzept „Zukunft Stadtgrün“ vereinbaren?
Kuraschinski: Das wäre ein Vorschlag, mit dem wir die sogenannten „Elterntaxis“ leiten könnten. Die Fahrzeuge sollen möglichst nicht auf der Heemstraße halten. Auswirkungen auf die beantragten Fördermittel hätte eine solche Lösung nicht, wenn wir den Wall im Bereich der Schulstraße etwas durchlässiger gestalten. Es geht schließlich um die Schulwegsicherheit.
Frage: Wann wird das neue Verkehrskonzept öffentlich zur Diskussion gestellt?
Kuraschinski: Momentan befassen wir uns noch verwaltungsintern damit und müssen noch weitere Gespräche führen. Mir ist schlussendlich eine Lösung wichtig, die nachhaltig ist, von möglichst vielen Schultern getragen und am Ende auch von allen Verkehrsteilnehmern akzeptiert wird. Sobald die Abstimmungen gelaufen sind und wir einen beratungsreifen Vorschlag haben, könnten wir uns vermutlich noch in einer Sondersitzung im Herbst mit dem Thema befassen.
Frage: Die Ampel am Westring/Bargloyer Straße ist seit langem beschlossen, auch der Radfahrstreifen an der Glaner Straße. Warum dauert denn die Umsetzung so lange?
Kuraschinski: Wir sind als Verwaltung natürlich an Recht und Gesetz gebunden, wie etwa an das Bau,- Verkehrs- und an das Vergaberecht. Allein die Vorbereitung eines Bieterverfahrens ist schon sehr aufwendig. Das dauert. Zudem sind momentan Handwerker begehrt. Aber klar ist: Beide Maßnahmen werden so schnell wie möglich umgesetzt, sobald die Voraussetzungen vorliegen.
Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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