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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

INTERVIEW: „Sind auf einem guten Weg“

03.12.2008

Noch schreibe das Bfw keine schwarzen Zahlen, kündigte Raasch weitere Anstrengungen an. Dabei müssten die Mitarbeiter weiter mitziehen.

Von Markus Minten

Frage: Herr Raasch, aus dem Berufsförderungswerk kommen positive Signale. Ist die Krise überstanden?

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Raasch: Überstanden noch nicht, aber wir sind auf einem guten Weg. Wir haben in diesem Jahr eine leichte Steigerung der Anmeldezahlen. Wir hatten 2008 die niedrigste Belegung, für 2009 ist eine leichte Steigerung der Belegung abzusehen.

Frage: Das gilt auch für den Standort Bookholzberg?

Raasch: Das gilt für die Berufsförderungswerke Bad Pyrmont und Weser-Ems. Das ist eine Einrichtung an zwei Standorten. Es gibt da keine Trennung mehr. Entweder wir schaffen das gemeinsam oder wir schaffen es nicht. Um den Forderungen der Reha-Träger nach mehr Angeboten in der Fläche Rechnung zu tragen, werden wir Anfang 2009 eine Außenstelle in Hannover eröffnen.

Frage: Nochmal zurück zum Standort Bookholzberg. Der ist also sicher?

Raasch: Wir gehen davon aus, dass die Standorte und dass die Stiftung für die nächsten Jahre gesichert sind, wenn alle Mitarbeiter mitziehen. Die müssen sich vielfach neuen Aufgaben stellen, müssen neue Kompetenzen erwerben und neue Qualifikationen.

Frage: Ist denn der Personalabbau abgeschlossen?

Raasch: Es hat in der Tat einen immensen Personalabbau gegeben. Wir haben diesen aber hoch sozialverträglich gestaltet, unter anderem durch Aufhebungsverträge, Versetzungen und Altersteilzeit. Wir sind aber immer noch im roten Bereich und werden kein ausgeglichenes Jahresergebnis vorlegen können, wie auch im kommenden Jahr wahrscheinlich nicht. Wenn sich der positive Trend der Anmeldungen aber fortsetzt und in der Belegung widerspiegelt, das sind nämlich immer zwei paar Schuhe, und die Mitarbeiter im hohen Maße bereit sind, die Veränderungen mitzutragen, werden wir Erfolg haben.

Frage: Zu Ihrer Strategie gehörte in den vergangenen Jahren immer auch die Erschließung neuer Märkte durch das Angebot neuer Ausbildungsberufe. Was gibt es da Neues?

Raasch: Wir haben in Bookholzberg aktuell vier neue Berufe im Angebot: den Automatenfachmann, die Fachkraft für Solartechnik, die Fachkraft für regenerative Energien, die darauf aufbaut, sowie die Fachkraft für Medien und Informationsdienste, die es in Bad Pyrmont schon gibt. Ganz wichtig ist vor allem aber, dass die Ausbildungsmethoden verändert werden, und zwar hin zu mehr Individualisierung. Es soll mehr auf die einzelnen Bedürfnisse, auf die individuellen Stärken und Schwächen der Rehabilitanden eingegangen werden. Zudem wird der Fokus auf die dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt gelegt, etwa durch bessere Selbstvermarktung oder durch langfristige Erhaltung der Gesundheit.

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