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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

„Skopovolili“ in Wildeshausen statt Athen

18.05.2012

WILDESHAUSEN Eiskalter Ouzo mit dem Etikett „Ernst“, blau-weiße Fah­ne und „Schlachtgesänge“: Wie auf einer Fanmeile zur Fußball-EM müssen sich am Himmelsfahrtstag ahnungslose Gäste auf dem Wildeshauser Ratssaal vorgekommen sein. Genau 10 Tage vor Pfingsten präsentierte sich die Gilde bei ihrer traditionellen Versammlung in Festlaune. Keine Frage, dass der Beschluss einstimmig ausfiel: Das Gildefest 2012 wird erneut mit „Braunbier satt“ gefeiert.

Ralf Siemer, Mitglied des Regiments, hatte den Antrag gestellt. Er meinte, dass die Gilde damit ganz im Sinne des Klimaschutzes handele. So könne das CO im Bier nicht in die Atmosphäre entweichen. Der Antrag von Spielmann Andreas Jüchter, dem Spielmannszug einen VHS-Kursus in Griechisch zukommen zu lassen, lehnte Oberst Ernst Frost ab. Um Tzaziki im Lokal bestellen zu können, reichten die Kenntnisse allemal aus.

Im Mittelpunkt der von General Dr. Kian Shahidi geleiteten Versammlung standen die Berichte über den Stand der Festvorbereitungen. Auch in diesem Jahr soll den vielen tausend Gästen wieder ein attraktives Programm mit viel Musik geboten werden, berichteten die Sprecher der Ausschüsse. Der Aufbau des Festzeltes beginnt am Dienstag, 22. Mai, erläuterte Frank Görke für den Festplatzausschuss. An beiden Pfingsttagen gibt es wieder einen Handwerkermarkt auf der Westerstraße. Daran werden auch die Wildeshauser Treckerfreunde mit der Aktion „Vom Korn bis zum Brot teilnehmen“, so Hergen Stolle.

Die mutige Ankündigung von Oberst Frost beim Schaffermahl, das Gildefest notfalls auf der Akropolis zu feiern, konterte Oberleutnant Artur Gabriel für den Schießausschuss. Allein die Vorstellung, die 32 Meter hohe Vogelstange mit dem zwei Meter großen Papagoy per Taxi nach Athen bringen zu müssen, habe ihn nicht schlafen lassen. Schließlich sei er auf die Idee mit einem Teleskoparm gekommen. Bei den Genehmigungsanträgen, einen Schießstand auf der Akropolis zu errichten, könne ihm Oberstleutnant Franz Duin zur Hilfe kommen. Der spreche „Beamtisch“. Übrigens heißt Schützenfest auf Griechisch Skopovolili“, fand Gabriel heraus. Jedoch sei aus Athen eine Absage gekommen. Damit der Oberst am Pfingstdienstag aus der Kutsche heraus für die Griechen werben könne, brachte Gabriel Fähnchen, Mütze und einen Ouzo mit dem Namen „Ernst“ mit. Der Anisschnaps machte gleich die Runde.

Auf Befehl des Oberst führte Hauptmann Hermann Johannes, im Beisein von Schaffer Thomas Seyffart, den Rockappell durch. Nach dreimaligem Rundgang durch den Ratssaal entließ General Shahidi das Tambourkorps mit dem Auftrag, den Wildeshauser Bürgern das diesjährige Gildefest vom 26. Mai bis 2. Juni anzukündigen. Die „fünfte Jahreszeit“ kann beginnen.

 @ Ein Spezial unter http://www.NWZonline.de/gildefest

NWZTV zeigt einen Beitrag: http://www.NWZonline.de/nwztv

Stefan Idel
Redaktionsleitung
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2701

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