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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Politik: Sozialdemokraten diskutieren die Energiewende

18.05.2015

Landkreis Mit dem Thema „Energiewende und Strompreise“ hat sich jetzt die SPD-AG 60plus beschäftigt und mit dem energiepolitischen Koordinator der SPD- Bundestagsfraktion, Johann Saathoff aus Pewsum, dazu einen sachkundigen Referenten geholt.

Fast zwei Stunden erläuterte Johann Saathoff, der im Ausschuss für Wirtschaft und Energie sowie im Beirat der Bundesnetzagentur ist, dass die Energiewende bereits unter Bundeskanzler Schröder unter anderem durch Verhandlungen mit den Betreibern der Atomkraftwerke (AKW) ihren Anfang genommen habe.

Ziel sei es, bis zum Jahr 2050 den Energiebedarf zu mindestens 80 Prozent durch erneuerbare Energien zu decken. „Alle anderen Energien gehen zu Lasten unserer Kinder“, betonte der Abgeordnete. Dabei sollten die Preise bezahlbar bleiben. Im europäischen Vergleich habe Deutschland die dritthöchsten Strompreise, bei denen Beschaffung und Vertrieb jedoch nur 29 Prozent ausmachen. 71 Prozent seien Umlagen und Steuern.

Für die fast 20 Prozent EEG-Umlage hatten die SPD-Senioren Verständnis, für die 19 Prozent Mehrwertsteuer allerdings nicht. Finanzminister Schäuble denke dabei an die „schwarze Null“ im Bundeshaushalt, erläuterte Saathoff und berichtete, dass die Große Koalition schon viele Befreiungen von der EEG-Umlage gestrichen habe. Im Landkreis seien nur noch vier Betriebe übrig geblieben.

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Um den nationalen Klimabeitrag zu erreichen, seien weitere Windkraftanlagen erforderlich. Zur Akzeptanz müssten die Abstände eingehalten werden. Schlagschatten würde heute durch automatische Abschaltung verhindert. Der Ausbau der Stromnetze müsse vorankommen. Durch Ärger mit neuen Stromleitungen ginge die Akzeptanz der Energiewende verloren, befürchtete Saathoff: „Erdkabel sind eine wesentliche Voraussetzung für die Bürgerakzeptanz. Wir müssen im Bundestag den Weg für mehr Erdkabel freimachen.“ Zudem würde Speichertechnologie erforderlich.

Saathoff verschwieg nicht, dass die Atomkraft auch nach Abschaltung im Jahr 2022 viel Geld kosten werde. Abgesehen von der sicheren Lagerung des Atom-Mülls über sehr lange Zeit müsse besonders darauf geachtet werden, dass die Energiekonzerne ausreichend Rückstellungen für den Abbau der AKW in ihren Bilanzen vorwiesen.

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