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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Spargel steckt in Startlöchern

16.04.2010

GANDERKESEE Alle stehen in den Startlöchern: Verbraucher, Verkäufer und Spargel-Bauern. Jeder wartet auf den Start der Saison.

Auch wenn es so wirkt, als beginne die Spargel-Zeit später denn je – es ist alles ganz normal. Rudolf Schwarting ist Spargel-Kenner und ehemaliger Betriebsinhaber vom Hof Schwarting, auf dem das Gemüse seit 2000 angebaut wird: „Im vergangenen Jahr waren wir sehr früh dran. Dieses Jahr beginnt die Ernte für uns Ende April“, sagt Schwarting, der die Federführung vor Jahren an seinen Sohn abgegeben hat.

Hohe Feuchtigkeit

Das sei die normale Zeit für ihn und seine Kollegen. Der harte Winter hat demnach keinen Einfluss auf den Erntetermin, weil der Frost nicht bis an den Spargel gelangen kann.

Dass andere Bauern bereits begonnen haben, ihren Spargel zu ernten, liege daran, dass diese einen anderen Boden verwenden. „Unser Boden hält die Feuchtigkeit sehr lange, weshalb die Wärme schwieriger an den Spargel gelangt“, sagt Schwarting, „wegen der hohen Feuchtigkeit wird unser Produkt aber sehr zart.“ 

Seiner Meinung nach lohnt es sich, auf Spargel aus Deutschland zu warten. Der aus anderen Ländern hingegen sei älter und weniger frisch. Guten Spargel erkenne man an der feuchten Schnittfläche und daran, dass er „quietsch-frisch“ ist. Sprich: Das Reiben der Stangen in den Händen muss ein quietschendes Geräusch machen.

Dass bei ihm alle in den Startlöchern stehen, zeigt die Maschine auf seinem Feld. Sie wird wie in jedem Jahr von Berthold Schlönger aus Dötlingen gefahren und sorgt dafür, dass der Boden aufgelockert und der Spargeldamm wieder aufgerichtet wird. Der Boden muss locker sein, damit der Spargel so gerade wächst, wie der Verbraucher ihn mag. Nach der Prozedur deckt Schwarting das Feld mit Folie ab.

Ganz persönlicher Genuss

Wenn es dann in rund zwei Wochen so weit ist, werden wieder vier Helfer auf dem Feld sein, die Schwarting schon viele Jahre kennt. Zwei bis drei Personen arbeiten außerdem in der Aufbereitung und im Vertrieb. Die Saison bedeutet für ihn und seine Familie auch Stress: „Spargel wächst auch Sonntags“, sagt er. Will heißen, dass er täglich viel Arbeit in das Gemüse stecken muss.

Ganz persönlich steckt für ihn aber auch viel Genuss darin. „Wir essen jeden Tag Spargel in Form verschiedener Rezepte.“

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