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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Soziales: Starker Einsatz für den Nächsten

26.02.2016

Hude Der DRK-Ortsverein Hude ist eine starke Gemeinschaft. Christoph Schreiber, seit einem Jahr neuer Vorsitzender, sprach von einer immensen Leistung an ehrenamtlichen Aufgaben, die die Rotkreuzgemeinschaften erbringen. „Davor kann man nur den Hut ziehen“, lobte auch Günter Bartels als Vertreter des DRK-Kreisverbandes das Engagement. Insgesamt waren es im vergangenen Jahr 13 327 Stunden, die die ehrenamtlichen Aktiven des DRK leisteten – vor allen Dingen in der Kleiderkammer, bei den Blutspenden, bei Sanitätsdiensten sowie im Jugendrotkreuz. Der Ortsverein sei sehr vielseitig aufgestellt für den Dienst am Nächsten, so Kreisbereitschaftsleiterin Astrid Zinner.

Dank für aktive ehrenamtliche Mitarbeit

Zahlreiche Ehrungen für langjährige ehrenamtliche Mitarbeit im DRK-Ortsverein Hude wurden ausgesprochen.

Fünf Jahre aktiv im Einsatz sind Imke Schreiber, Alexandra Hanke, Sabine Hanke, Jürgen Kämmer, Guido Wolf und Steffen Neugebauer.

10 Jahre helfen Birger Müller und Jan Philipp Müller mit, 15 Jahre Christoph Strobach und Michael Jarosch. Auf 25 Jahre bringt es Christoph Schreiber, und 35 Jahre aktiv sind Michael Fritschi und Gisela Osterloh. Kreisbereitschaftsführerin Astrid Zinner nahm die Ehrungen vor.

Blutspende

Gut 30 Helferinnen und Helfer engagierten sich bei den fünf Blutspendeterminen in Hude. 1749 Stunden ehrenamtliche Arbeit wurden geleistet. 1734 Spender wurden betreut. Das waren noch mal 36 mehr als im Vorjahr, wie Monika Schreiber berichtete. Ein neuer Rekord mit 400 Spendern an zwei Tagen wurde jetzt im Februar aufgestellt.

Bereitschaft

Auf insgesamt 6238 ehrenamtliche Stunden brachte es die DRK-Bereitschaft. Die 46 Ehrenamtlichen sind im Laufe des Jahres immer wieder bei Großveranstaltungen gefordert, wenn es um den Sanitäts-Wachdienst geht – unter anderem bei Partys am Huder Bach, beim Ganderkeseer Fasching oder auf Reitturnieren. Der größte Dienst findet bei den Landtagen Nord statt.

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Einsatztechnisch war es ein eher ruhiges Jahr. Zu einem Chemieunfall in einem Betrieb in Ganderkesee wurde die Sanitätskomponente der Huder Bereitschaft alarmiert. Bei einem Lagerhallenbrand in Hude wurden die Feuerwehrleute mit Getränken versorgt, wie Sven Niggemann berichtete. Im Zuge einer Großübung der Kreisfeuerwehr zeigte die Betreuungseinheit, was sie drauf hat, wenn es um die Versorgung von 150 Kräften mit Frühstück, Mittag und Gegrilltes zum Abschluss geht.

Kleiderkammer

Auf 2215 Stunden brachten es die bis zu zehn Helfer der DRK-Kleiderkammer in Hude. Sie waren besonders stark gefordert bei der Versorgung von Flüchtlingen, die in Hude eintrafen. 55 700 Kleidungsstücke wurden ausgegeben. Die Zahl der Besucher stieg auf 1990 an, wie Doris Schneide­reit berichtete. Eine Herausforderung sei die sprachliche Verständigung. „Aber auch damit kommen wir mittlerweile gut zurecht“, sagte Schneidereit.

Flüchtlingshilfe

Die Flüchtlingshilfe wird durch das neue Heim am Reiherholz in Hude, das ab April vom DRK-Kreisverband hauptamtlich betrieben wird, auch für die Ehrenamtlichen noch weitere Herausforderungen bringen. Mitglieder der Huder Bereitschaft halfen 2015 auch schon bei der Versorgung von Flüchtlingen, die in der Henning-von-Tresckow-Kaserne Oldenburg und in der Feuerwehrschule Loy ankamen.

Jugendrotkreuz

Um den Nachwuchs muss man sich im Huder DRK keine Sorgen machen. 43 Mitglieder hat das Jugendrotkreuz mittlerweile, wie Fenja Bremer berichtete. Theorie und Praxis stehen auf dem Programm der Zwölf- bis Siebzehnjährigen, die sich so auf den Dienst bei den „Großen“ vorbereiten und dabei auch eine Menge Spaß haben bei den gemeinsamen Unternehmungen. 1608 Stunden wurden in diesem Bereich geleistet.

Präsenz zeigte das DRK auch bei Großveranstaltungen im Ort selber. Beim Bürgerfest und erstmals auch beim Huder Lichterfest. Immer wieder gut kommt dabei die Feldküche mit der Ausgabe von leckerer Erbsensuppe an, berichtete Bodo Struthoff.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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