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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Wirtschaft: Stein auf Stein in die Zukunft investieren

13.06.2017

Hude /Kirchkimmen Der schon fast 100 Jahre bestehende Ziegeleistandort in Hude-Kirchkimmen wird fit gemacht für die Zukunft. Bis 2019/2020 will die Wienerberger GmbH ihr Werk III an der Bremer Straße umfangreich modernisieren und mit neuen Produkten, moderner Technik und mehr Flexibilität, was die Wünsche der Kunden angeht, den Markt weiter ausbauen.

Ziegel und Klinker aus Kirchkimmen seit 1918

Im Jahr 1918 entstand die Produktionsanlage in Kirchkimmen an der Bremer Straße. Derzeit werden in den drei großen Öfen in drei eigenständigen Werken mit mehr als 72000 Quadratmeter Betriebsfläche jeden Tag zwischen 250 000 und 300 000 Ziegelsteine gebrannt. Es sind Vormauer- und Pflasterklinker in rund 70 Farben und Oberflächen. Die Tagesproduktion entspricht etwa 550 Tonnen und reicht für 25 bis 30 Einfamilienhäuser. Das Rohmaterial aus den Gruben bringen täglich 35 Lkw in das Werk.

Das Werk in Kirchkimmen wurde seinerzeit von Friedrich Knabe gegründet. Seit mehr als zehn Jahren gehört es zur internationalen Wienerberger Gruppe. Die Muttergesellschaft ist die Wienerberger AG mit Sitz in Wien. Wienerberger betreibt mittlerweile insgesamt 198 Werke in Europa, Nordamerika sowie Indien und beschäftigt 15 990 Mitarbeiter. Jahresumsatz: knapp drei Milliarden Euro.

Die Wienerberger GmbH, die deutsche Ländergesellschaft, verfügt über 18 Werkstandorte, einer davon ist Kirchkimmen. Seit dem Jahr 2012 leitet Steffen Hennicke das Werk in Kirchkimmen. Hier beschäftigt die Firma Wienerberger derzeit knapp 90 Mitarbeiter.

Hudes Bürgermeister Holger Lebedinzew freute sich am Montagnachmittag über das klare Votum der Wienerberger AG für den Standort Kirchkimmen. „Das kommt uns allen in der Region zugute“, so Lebedinzew.

Josef Birngruber, Projektleiter der Muttergesellschaft Wienerberger AG in Wien, Alexander Dütz, Leiter Produktion und Technik, und der Werksleiter vor Ort, Steffen Hennicke, informierten Vertreter von Rat und Verwaltung über die Pläne für das Werk in Kirchkimmen.

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Knapp eine Million Euro wurden bereits bis 2016 in kleinere Modernisierungsmaßnahmen gesteckt. Für weitere fünf Millionen Euro soll nun eine der drei Produktionslinien in Kirchkimmen, das Werk III, fit gemacht werden für die Zukunft.

Die erforderlichen neuen Anlagen sollen die Möglichkeit bieten, speziell für den Standort Kirchkimmen mit viel Know-how des Teams vor Ort entwickelte Produkte effektiv herzustellen. „Die Investitionen werden sich dabei vorwiegend in den vorhandenen Hallen abspielen“, sagte Projektleiter Josef Birngruber. Gleichwohl ist wegen der angepeilten Leistungssteigerung eine Änderungsgenehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImschG) erforderlich. Der Antrag sei in Vorbereitung, sagten die Wienerberger-Vertreter.

Dem Unternehmen ist auch sehr daran gelegen, frühzeitig die Öffentlichkeit zu informieren. Obwohl in diesem Fall von außen wohl kaum etwas zu merken sein wird von den Veränderungen. Das Ziegelwerk arbeite darüber hinaus mit natürlichen Materialien. Chemie komme bei der Produktion nicht zum Einsatz, so Werksleiter Hennicke. Es gebe keine giftigen Abwässer und keine Abfälle, die als Sondermüll zu entsorgen seien. Rund fünf Prozent des Tons fördert Wienerberger noch aus einer eigenen Grube in Kirchkimmen. 50 Prozent kommen aus einem Umkreis von 30 bis 40 Kilometern. Der Rest wird per Schiff bis Oldenburg aus Regionen wie Westerwald und Eifel geliefert.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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