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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Gute Laune mit Kürbis und Kuchen

07.10.2019

Stenum Herbstlich frische Temperaturen herrschten am Sonntag auf dem Dorffest in Stenum bei der Kapelle St. Michael. Nach einem ökumenischen Gottesdienst mit gemeinsamen Frühstück wurde das Fest um 11 Uhr von Bürgermeisterin Alice Gerken sowie Matthias Zilkens und Fritz Gillerke, den Vorstehenden des Orts- und Heimatvereins Schierbrok-Stenum, eröffnet. „Die Besucherzahlen sind leider nur so wie in 2017, das Wetter ist einfach zu kalt“, sagte Fritz Gillerke am Nachmittag. Er hatte gehofft, in diesem Jahr die 2000er-Marke bei den Besuchern zu knacken Der guten Laune unter Ausstellern und Gästen tat das aber keinen Abbruch.

Kein Plastik am Gemüse

„Wir freuen uns, hier zu sein“, erklärte Ralf Denker, der mit einem Stand seines Gemüsehofs dabei war. Den Vorsatz der Organisatoren, möglichst wenig Plastikmüll zu verursachen, begrüßte er. „Das erlebe ich mittlerweile bereits täglich auf anderen Märkten“, so Denker, „es gibt deutlich weniger Plastiktüten, die Kunden haben eigene Gemüsenetze dabei.“ Es gebe da bei vielen ein Umdenken.

Neu in diesem Jahr dabei war die Künstlerin Julia Vogel mit der Druckwerkstatt „Craftschöpferey“, die sie seit März in Schierbrok betreibt. Vor allem junge Besucher blieben immer wieder an ihrem Stand stehen, um Farbrollen und Schablonen auszuprobieren. „Es ist schön, hier zu sein“, sagte Vogel.

Viele Gespräche fanden auch am Stand des Bürgerbus Ganderkesee statt. Der Verein hatte seinen neuesten Bus dabei und suchte Nachwuchs bei den ehrenamtlichen Busfahrern. „Wir bräuchten insgesamt noch sieben Fahrer“, sagte der Vorsitzende Günter Prüß, dann sei ein ausgeglichener Dienst möglich. Der Bürgerbus werde aber sehr gut angenommen – im letzten Jahr wurden 27 000 Fahrgäste gezählt.

Große Zahlen – und großen Andrang – gab es auch am anderen Ende des Dorffestes am Stand der Landfrauen, die rund 60 Kuchen und Torten servierten. „Hier ist jedes Stück etwas ganz Besonderes“, hieß es bei der Ausgabe. Um Plastikmüll zu vermeiden, kamen nur echte Tassen und Teller zum Einsatz. „Da schmeckt so ein Stück Kuchen auch gleich viel besser“, war sich Fritz Gillerke sicher.

Andrang am Räucherofen

Die Aussteller waren angehalten, kein Plastik zu verwenden. „Wir haben nur Papiertüten dabei, der Umwelt zuliebe“, erklärte ans-Dieter Kirchhof, der zusammen mit seinem Schwiegersohn Bastian Logemann zum bereits dritten Mal frisch geräucherten Fisch auf dem Dorffest anbot. 150 Forellen wurden direkt vor Ort in die mitgebrachte Räucherkammer gehängt. „Wir hatten noch nicht mal fertig aufgebaut, da kamen schon die ersten Kunden“, sagte Logemann.

Andrang erlebte auch der Grillstand, wo neben klassischer Bratwurst oder Steak am Nachmittag eine kulinarische Besonderheit angeboten wurde: Wildbratwurst. „Das ist mal was anderes“, sagte Besucher Jan-Philip Schlüter.

Ebenfalls wohlschmeckend war auch der Apfelsaft, der am Stand des RUZ Hollen mit ordentlich Muskelkraft frisch gepresst wurde. Direkt nebenan informierte die Ganderkeseer Ortsgruppe des Nabu über Tiere und Vögel. Neben fertigen Nistkästen konnten sich junge Naturschützer hier auch im Selbstbau eines solchen Kastens üben.

Shantys am Nachmittag

Später am Nachmittag traten die Damen der Shanty Singers Delmenhorst auf. „Die hatten wir extra so eingeplant als kleines Highlight“, erklärte Matthias Zilkens. Mit dem Verlauf des Dorffestes war er zufrieden, auch wenn weniger Besucher als erhofft gekommen waren. „Von den Ausstellern haben wir positive Rückmeldungen bekommen“, sagte er. Mit dem Grundstück der Kapelle St. Michael sei ein idealer Ort für das Dorffest gefunden worden.

Arne Haschen Volontär, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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