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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

StraßenEntwässerung: Tauwetter rückt altes Hatter Problem wieder in den Fokus

19.02.2021

Streekermoor Wasser, wohin der Blick auch fällt. Das Tauwetter der vergangenen Tage oder auch starker Regen machen aus der Kreuzung Meisenweg/Schnepfenweg regelmäßig einen kleinen See. Vor ziemlich genau einem Jahr, am 1. Februar 2020 hatte die Gemeinde Pläne vorgestellt, wie das Problem, das besonders in älteren Siedlungen im Bereich Sandkrugs besteht, gelöst werden solle. Was ist seitdem passiert?

Versickerung unmöglich

Untersuchungen des Planungsbüros Thalen Consult haben ergeben, dass sich im Kreuzungsbereich das abfließende Niederschlagswasser aus dem Schnepfenweg, dem östlichen Meisenweg und einer nahen Parkplatzfläche sammelt. „Die Seitenbereiche der Straße sind sehr schmal und liegen höher als die Straßenoberfläche, so dass eine Versickerung nicht ermöglicht wird“, heißt es in dem Bericht, der auf Bürgerversammlungen für den Ginsterweg und Meisen-/Schnepfenweg im Oktober 2020 vorgestellt worden war. Außerdem habe wohl die Versickerungsleistung der unter der Straße liegenden Schächte – eine wirkliche Kanalisation gibt es dort gar nicht – über die Jahre abgenommen und reiche für das Maß an versiegelter Fläche nicht mehr aus.

Laut Gemeinde hat das Ingenieur-Büro mittlerweile einen Sanierungsvorschlag für den Kreuzungsbereich ausgearbeitet. Am Mittwoch, 17. Februar, sei im Verwaltungsausschuss beschlossen worden, dass konkret bis zum 3. März 2021 im Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt die Ergebnisse der Bürgerversammlung und ein Ausbauplan vorgestellt werden. „Dieser soll dann beschlossen und, wie vorgestellt, schnellstmöglich umgesetzt werden“, so Bürgermeister Christian Pundt auf Anfrage der NWZ.

Der Verwaltungschef betont allerdings auch, dass die veränderten Umweltbedingungen immer wieder zu Starkregenereignissen führen werden, die weder mit der vorhandenen Kanalisation, noch mit einer neuen zu lösen sein werden. „Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe dafür zu sorgen, dass das Wasser vor Ort versickern kann.“

Projekt soll Vorbild sein

Deshalb sei es ein Ziel des Projektes, den Umweltschutz und vor allem eine nachhaltigen Vorgehensweise zu fördern.

Aus Sicht der Planer gibt es nur eine vernünftige Lösung: Das Wasser abzufangen, bevor es überhaupt auf die Straße gelangt. Jede Hofzufahrt, heißt es in dem Untersuchungsbericht, müsse deshalb beispielsweise eine Rinne erhalten, die das Wasser in eine private Versickerungsanlage weiterführe.

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Ein Erfolg dieses Vorgehens dürfte nicht zuletzt davon abhängen, wie viele Anwohner mitziehen. Die Versammlung im Oktober 2020 habe deutlich gemacht, dass die Bereitschaft vorhanden sei, „wenn alle mitmachen“, heißt es in dem Ergebnisprotokoll.

Es wäre ein Fortschritt, der Auswirkungen auf viele andere Straßen in den Siedlungen hätte: Falls der Plan wirklich Erfolg hat, soll er künftig mustergültig für alle Baumaßnahmen in älteren Siedlungsgebieten sein.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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