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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Transformation In Streekermoor: Ein Naturparadies mitten im Wohngebiet

17.09.2019

Streekermoor Der neue, breite Gehweg führt an einer niedrigen Steinmauer und einem Haufen Feldsteinen vorbei, legt sich in eine scharfe Kurve und passiert dann ein paar Büsche und einen Baum. Die Grundzüge des neuen Biotops, das an der Pappelallee künftig ein Refugium für Pflanzen, Insekten, Vögel bieten soll, sind klar zu erkennen. Was noch fehlt, sind zusätzliche Bäume, ein Insektenhotel, Nistkästen – und gemütliche Sitzbänke, denn auch Menschen sollen sich hier künftig wohlfühlen.

Die Umgestaltung des Spielplatzes sei überwiegend abgeschlossen, hatte die Verwaltung jüngst im Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt bekanntgegeben. Früher standen hier auf dem 600 Quadratmeter großen Areal in Streekermoor Spielgeräte. Mehr als 30 Jahre lang spielten hier Kinder, doch die Altersstruktur in Wohngebieten ändert sich nun mal. 2017 kam die Gemeinde zu dem Ergebnis, dass die Spielplatznutzungszahlen zu gering sind, und es außerdem ausreichend und schnell erreichbare Alternativen in der Nähe gebe.

Ungewöhnlich: Naturschutzbund (Nabu), Ratsfraktionen und Verwaltung waren sich einig, dass die Lücke nicht zu Bauland wird, sondern als Naturerlebnisgebiet aufgewertet werden solle. Im Oktober 2018 wurde seitens der NBank ein Förderbescheid für die Umgestaltung genehmigt (Fördersumme: 18 222,53 Euro). Geld kommt auch von der Europäischen Union und zwar aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

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Mit dem bisherigen Ergebnis ist Heike BurghardtSPD-Ratsmitglied und zum Zeitpunkt des Beschlusses Vorsitzende des Ausschusses für Gemeindeentwicklung und Umwelt, außerdem Nabu-Mitglied – ausgesprochen zufrieden. Im nächsten Frühjahr werde noch die Nabu-Saatmischung „Hatter Bienenweide“ ausgebracht. „Die ist speziell an unsere trockenen und mageren Böden angepasst“, verspricht Heike Burghardt mehrjährigen Blütenzauber. Die Trockensteinmauer und der Feldsteinhaufen mitten auf dem Areal sollen vor allem wärmeliebenden Insekten und Tieren einen Rückzugsort geben. Der Nabu war es auch, der den Erstentwurf für das Biotop erstellt hatte. Endgültig geplant und mit dem Projekt befasst ist das Ingenieurbüro für Landschaftsökologie und Umweltplanung Tewes in Sandkrug. Im Herbst dieses Jahres werden noch diverse Bäume und Sträucher angepflanzt, so Ewald Tewes.

Sie bilden dann die Grundlage für einen Naschgarten mit alten Obstbäumen (Apfel, Birne, Kirschpflaume). Es mache keinen Sinn, mit der Maßnahme bis zum nächsten Frühjahr zu warten. Tewes: „Das macht kein Mensch mehr. Dann ist es viel zu trocken.“ Ein Insektenhotel, das von der Firma „Stadt, Land, Grün“ in Wardenburg extra gebaut wird und sich an Ideen des Nabu Hatten orientiert, soll nach Angaben des Ingenieurbüros auch noch folgen.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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