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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Beruf: Suche vor allem im Handwerk schwierig

27.07.2012

GANDERKESEE Ein neuer Lebensabschnitt beginnt für den einen oder anderen Heranwachsenden im August – in diesem Monat startet traditionell die Berufsausbildung:

„Wir haben schon im letzten September angefangen, nach möglichen Bewerbern Ausschau zu halten“, erzählt Kai Beecken, Prokurist bei Starofit. Dort beginnen zwei Jugendliche am ersten August ihre Berufsausbildung, der eine als Fachkraft für Lagerlogistik, der andere als Zerspanungsmechaniker. „Wir haben keinerlei Probleme gehabt, qualifiziertes Personal zu finden“, erzählt Beecken. Schon im Dezember seien die Ausbildungsverträge unterschrieben gewesen.

Zukunft sieht ernst aus

Im Verbrauchermarkt Inkoop in Bookholzberg tritt dieser Tage eine Auszubildende ihre Lehre an. „Im Einzelhandel ist es immer schwierig, motiviertes Personal zu finden“, weiß Ernst-Otto Reich, Personalleiter bei Inkoop. Er rechne damit, dass dies auch in der Zukunft so bleibe. Für dieses Jahr ist er sich allerdings sicher, eine gute Wahl getroffen zu haben, die Kandidatin hatte sich vorher in einem kurzen Praktikum bewährt.

Ebenfalls am 1. August beginnen zwei angehende Verwaltungsfachangestellte ihre Ausbildung im Rathaus. Wie Pressesprecher Hauke Gruhn mitteilt, habe es keinerlei Probleme gegeben, ausreichend qualifiziertes Personal zu finden.

„Schon seit dem ersten Quartal sind unsere Ausbildungsplätze belegt“, sagt Pamela Oestermann, Personalleiterin bei MBB Palfinger. Dort werden wie jedes Jahr etwa acht junge Menschen eingestellt. 2012 sind das fünf angehende Industriemechaniker und drei künftige Industriekaufleute. Für die Kaufleute geht es schon im August los, die Mechaniker beginnen im September. „Es gibt noch genügend qualifizierte junge Auszubildende“, weiß Pamela Oestermann, jedoch steige die Zahl der unqualifizierten Bewerber, sagt sie.

Freie Stellen in Bäckerei

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Sabine Tönjes, Geschäftsführerin der „Landbäckerei Tönjes“, weiß noch von unbesetzten Stellen in ihrem Unternehmen in Ganderkesee und Delmenhorst zu berichten. Jugendliche können sich dort zum Bäcker und zum Bäckereifachverkäufer ausbilden lassen. Es seien deutlich weniger Bewerber als früher, weiß Sabine Tönjes. „Wir prüfen die Neuen erst mal mit einem Praktikum“, erklärt sie ihr Einstellungsverfahren. Ein solches sage mehr über die Eignung der Person aus, als ein Zeugnis.

„Jugendliche für das Handwerk zu begeistern ist derzeit besonders schwierig“, weiß Sven Siemering, Abteilungsleiter bei Meyer Technik. In diesem Jahr fängt ein Jugendlicher seine Ausbildung bei dem Unternehmen an. Man sei noch aus dem Vorjahr mit genügend Azubis eingedeckt, sagt Siemering.

Maximilian Müller Volontär / NWZ-Redaktion
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