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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Tafel darf bei Himmelsthür bleiben

23.09.2014

Wildeshausen Seit fünf Jahren gibt es die Wildeshauser Tafel. Deshalb hat der Vorstand allen ehrenamtlichen Mitarbeitern am Sonnabend im Saal der Diakonie Himmelsthür gedankt. Vorsitzender Peter Krönung erklärte: „Eigentlich ist der Grund, warum es die Tafel gibt, nicht feierlich. Dieser Abend soll ein Dank für euren großen Einsatz sein.“ Er dankte auch Lebensmittelgeschäften, Bäckern und Discountern für ihre Unterstützung, außerdem der Diakonie Himmelsthür, die seit April 2011 auf ihrem Gelände Räume für die Tafel zur Verfügung stellt.

Aktuell nehmen 275 Haushalte mit 594 Familienmitgliedern die Tafel in Anspruch. Seit dem Mai 2013 werden auch im Ahlhorner Dorfgemeinschaftshaus Essen ausgegeben. Seit Beginn an habe sich die Zahl der wöchentlich unterstützten Personen auf 483 verdreifacht.

Wildeshausens stellvertretende Bürgermeisterin Evelyn Goosmann überbrachte den Dank aus dem Rathaus. „Wenn es sie nicht geben würde, würde es einigen viel schlechter gehen.“ Besonders das Engagement von Peter Krönung hob sie hervor: „Von Ihnen habe ich gehört, dass Sie sich richtig reinhängen, wenn es um Lebensmittel und Spenden geht.“

Rolf Jessen, Großenknetens stellvertretender Bürgermeister, hob das ehrenamtliche Engagement hervor. Welche „hervorragende Arbeit die Ehrenamtlichen leisten“, davon machte sich Jessen am vergangenen Freitag in Ahlhorn selbst ein Bild, als er die dortige Lebensmittelausgabe der Tafel besuchte. „Ich muss gestehen – manchmal stand ich sogar im Weg, so schnell ging das bei euch.“

Auch Karl-Heinz Krüger, Vorsitzender des Landesverbandes der Tafeln in Niedersachsen und Bremen, war bei der Feier zu Gast und wünschte den Wildeshausern, dass die räumlichen und personellen Bedingungen weiterhin so bestehen bleiben. Was die Unterbringung der Tafel angeht, scheinen die Wildeshauser auf festem Boden zu stehen. Unter großem Applaus verkündete Jörg Arendt-Uhde, Regionalgeschäftsführer der Himmelsthür Niedersachsen Nord, dass eine Zusammenarbeit von zehn Jahren realistisch sei.

Zum gemütlichen Teil des Abends mit großem Büfett lud Vorsitzender Krönung im Anschluss an den offiziellen Teil mit den Worten „Die Tafel ist eröffnet“ ein.

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