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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Finanzen: Tage der Bankleitzahl sind gezählt

12.01.2016

Wildeshausen Für das Einrichten des Dauerauftrages, das Begleichen der Rechnung oder für die Überweisung einiger Notgroschen an den Enkel – ohne IBAN geht ab dem 1. Februar im Zahlungsverkehr bei Geldinstituten nichts mehr. Die Kombination aus 22 Ziffern und Buchstaben der „International Bank Account Number“ und die Bankkennziffer BIC (für Auslandstransaktionen) sind ab diesem Datum für jeden Bankkunden Pflicht.

Abgelöst werden damit die alten Kontonummern und Bankleitzahlen. „Bereits 2014 wurden die neuen Zahlenkolonnen eingeführt“, sagt Stephan Janßen, Filialleiter der OLB Wildeshausen. Seitdem hatten Kunden die Wahl, welche Variante sie nutzen möchten.

Janßen könne seine eigene IBAN-Nummer sogar auswendig. „Das ist nicht schwer: Die ersten beiden Buchstaben DE sind das Länderkürzel für Deutschland, dann folgt eine zweistellige EDV–Prüfziffer. Die alte Bankleitzahl und Kontonummer ergänzen den Code“, so Janßen. Wessen Gedächtnis weniger gut ist, kann einen Blick auf die EC-Karte werfen – auf der Rückseite ist die Nummer eingeprägt. Oder man lässt einen IBAN-Rechner aus dem Internet die passende Zahlenkombination ermitteln.

Auch am Schalter würden Kunden bei Fragen Hilfe erhalten, berichten die Wildeshauser Banken und Sparkassen. „Die IBAN hat sich bereits im Zahlungsverkehr durchgesetzt“, berichtet der Pressesprecher der LzO, Hans Günter Rostalski. „Die erste Welle der Umstellung im Jahr 2014 hatte einige Probleme mit sich gebracht.“ Wichtig sei es nun zu wissen, dass alte Überweisungsformulare ab dem 1. Februar ihre Gültigkeit verlieren, erklärte Rostalski weiter.

Auch Martin Mielke, Filialleiter der Commerzbank in Wildeshausen, sieht der Umstellung gelassen entgegen. „Wir informieren unsere Kunden regelmäßig über den Wechsel, daher dürfte dieser nun niemanden überraschen.“

Bei der Volksbank in Wildeshausen nutzen laut Vertriebsleiter Volker Jaentsch rund 90 bis 92 Prozent der Kunden bereits die IBAN. Daher seien Probleme bei der Umstellung eher unwahrscheinlich. Trotzdem weise die Bank die Kunden auf der Internetseite und in den Filialen noch einmal darauf hin, dass der Wechsel zum 1. Februar ansteht.

Sophie Schwarz Volontärin / NWZ-Redaktion
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