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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Heizungsausfälle: Technik beugt sich dem kalten Winter

05.01.2011

HUDE Wenn im Moment bei Sanitärbetrieben das Telefon klingelt, ist zumeist Not am Mann: Die Anrufer klagen über Heizungsausfalle. Sprich: Die Wohnung wird kalt, von warmem Dusch-Wasser keine Spur.

Die meisten Fachbetriebe hatten zwar zwischen den Feiertagen geschlossen, einen Notdienst haben sie aber dennoch angeboten. Und das war auch bitter nötig. Die Firma Karsten Diers Sanitär- und Heizungstechnik musste zwischen Weihnachten und Neujahr täglich dreimal ausrücken, Frank Horstmann-Werpup, Inhaber der gleichnamigen Firma, musste mit seinem Betrieb am Heiligabend dreimal raus, Silvester kamen zwei Störungsanrufe.

Und auch Timo Barz von Barz Haustechnik Heizung Sanitär und Lüftung sagt: „Der Winter ist immer eine stressige Zeit.“ Das liegt allerdings nicht nur daran, dass mehr Heizungen ausfallen: „Unser Problem ist, dass alle sofort bedient werden möchten“, so Timo Barz. Wenn zu viele Kunden an einem Tag anrufen, könne es aber auch mal 17 Uhr werden, bis der Schaden behoben ist. „Im Sommer ist das natürlich kein Problem“, sagt er, „aber im Winter will keiner im Kalten stehen.“

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Dass Heizungen im Winter häufiger kaputt gehen, liegt nach Angaben von Karsten Diers daran, dass sie in der kalten Jahreszeit einer höheren Belastung ausgesetzt sind. Frank Horstmann-Werpup fügt hinzu: „Eigentlich beginnt das Problem schon im Herbst, wenn die Geräte angestellt werden.“ Timo Barz nennt ungefähre Zahlen: „Wenn zwischen Mai und August vielleicht 100 Heizungen ausfallen, sind es in vier Wintermonaten rund 180.“

Glück hatte in diesem Jahr Wolfgang Hasler von „Heizung & Sanitär Hasler“ aus Altmoorhausen. Die Festtage waren bei ihm „ganz ruhig“. „In der Regel ist aber auch bei uns im Winter mehr zu tun.“ Er rät dazu, jährliche Wartungstermine einzuhalten. „Dann verringert man die Wahrscheinlichkeit, dass die Heizung ausfällt“, sagt er. Doch auch so können Probleme nicht ganz vermieden werden, weiß Frank Horstmann-Werpup. Häufig seien es Zünd- oder Überwachungselektroden, die im Winter schlapp machen. Kunden sollten dann den Betrieb des Vertrauens anrufen. Schließlich gibt es in Deutschland rund 20 Heizungs-Hersteller, und Betriebe vor Ort haben nicht für jedes Fabrikat Ersatzteile. Frank Horstmann-Werpup arbeitet im Notfall auch mit seinem Sohn Claas zusammen, der die Firma Berteit führt. Und wenn alle Stricke reißen, haben alle einen Notfallplan: Sie lassen Heizlüfter oder Elektroheizungen bei den Kunden, bis die Probleme behoben sind. „Keiner muss frieren“, so Frank Horstmann-Werpup.

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