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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Neueröffnung: Therapiehelfer auf vier Pfoten im Einsatz

27.11.2014

Harpstedt Lulu, Luna und Snobeli tapsen durch die Räume und schnüffeln an den Gerätschaften: Der neue Arbeitsplatz muss schließlich begutachtet werden.

Die tierischen Therapiehelfer von Yvonne Köhler gehören quasi zum Personal der Ergotherapeutin. Die 35-Jährige eröffnet ihre erste Praxis in Harpstedt.

„Seitdem ich die Ausbildung 2010 begonnen habe, war es mein Ziel, mich selbstständig zu machen“, erzählt die Mutter von zwei Kindern. Zuvor hatte Köhler einen eigenen Secondhandladen. „Selbstständigkeit war schon immer ein Thema. Nur war das nicht das richtige Gebiet für mich.“

Die Räumlichkeiten für die Praxis waren schon vorhanden. Das Haus in der Oderstraße 10 in Harpstedt gehört der Familie und wurde zuvor vermietet. Seit August baut die 35-Jährige zusammen mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern die Räume in eine Praxis um. „Ohne meine Familie wäre das nicht möglich gewesen. Die Arbeit hat uns sehr zusammengeschweißt“, erzählt sie gerührt.

Weitere Hauptakteure im Leben der Harpstedterin und auch künftige Helfer in der Praxis sind die beiden Hunde Lulu und Luna, der Kater Snobeli und einige Kaninchen und Meerschweinchen. „Ich biete tiergestützte Arbeit an. Das bedeutet, dass meine Patienten sich zum Beispiel um die Kaninchen kümmern oder einfach mit den Hunden schmusen“, erklärt Köhler ihre Arbeit mit den Vierbeinern. Durch die Anwesenheit der Tiere seien die Patienten lockerer, was wichtig für die nächsten Schritte sei. „Es ist phänomenal, was ein Tier ausrichtet bei Menschen. Sie werden mutiger und öffnen sich“, erklärt Köhler. „Das kann ich als Therapeutin in dem Maße nicht leisten.“

Allgemein geht es in der Ergotherapie darum, Menschen mit eingeschränkter Handlungstätigkeit dabei zu helfen, wieder aktiv zu werden. Schlaganfälle, ADS, Autismus oder Depressionen können Auslöser für Handlungsunfähigkeit sein. „Einige Patienten müssen konzentriertes Arbeiten erst wieder erlernen“, so die Harpstedterin.

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„Dabei kann auch die Neurofeedback-Therapie helfen.“ Hierbei werden Hirnströme gemessen und sichtbar gemacht. Patient und Therapeut können das Gehirn mit gezielten Aufgaben beeinflussen. „Wichtig ist, dass die Betroffenen wieder an die Handlung herangeführt werden.“, erklärt die 35-Jährige.

Am Sonnabend, 29. November, um 11 Uhr eröffnet die Harpstedterin ihre Praxis. „Es wird verschiedene Stationen geben, an denen die Besucher sich ausprobieren können“, erzählt Köhler.

Ann-Christin Scharf Volontärin / NWZ-Redaktion
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