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06.03.2015

Fangen wir mit dem Positiven an. Wildeshausen ist die erste Stadt in der Region, wo Bürger von der Kommune einen öffentlichen Wlan-Zugang auf dem Marktplatz erhalten. Das ist ein wunderbares Beispiel für modernen Service einer Stadtverwaltung. Diese Initiative ist ausdrücklich zur Nachahmung empfohlen.

Auch wenn die Stadt dafür einige tausend Euro in die Hand nimmt, ist dies gut investiertes Geld. Schnelles Internet ist heute ebenso wichtig wie gute Straßen oder gepflegte Grünflächen.

Auch touristisch macht das Sinn. Wer auf dem Marktplatz ein schnelles Netz hat, kann mal eben schauen, was es in Wildeshausen noch so alles gibt – von Sehenswürdigkeiten bis zu Gastronomie und Handel.

Kleiner Schönheitsfehler: In dem Wlan-Netz können nur etwa 240 Menschen gleichzeitig surfen. Das mag an normalen Tagen reichen. Zum Gildefest aber kaum. Darüber sollte man nicht mosern. Denn eine Technik, die solche Spitzen abdeckt, wäre für die Stadt nicht bezahlbar gewesen.

Viel ärgerlicher ist da die Zwei-Klassengesellschaft. EWE-Kunden haben unbegrenzt Zugang, andere Bürger nur eine Stunde. Die Stadt spart durch dieses Entgegenkommen zwar Geld. So gibt es bei einer tollen Idee aber noch Optimierungspotenzial.


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