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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

380-Kv-Leitung: Trasse durch Charlottendorf unakzeptabel

07.09.2016

Littel /Charlottendorf „Für die Gemeinde ist schon jetzt klar, dass die Trassenvariante F für die geplante 380-kV-Leitung von Conneforde nach Cloppenburg aus Wardenburger Sicht abgelehnt werden muss.“ Diese klaren Worte finden Bürgermeisterin Martina Noske, ihr allgemeiner Vertreter Frank Speckmann und die drei CDU-Ratsmitglieder aus dem Bereich Littel/Charlottendorf, Achim Grätz, Jörg Brandes und Christian Martens.

Damit schließen sie sich einer Allianz aus zehn Anrainerkommunen aus den Kreisen Vechta und Osnabrück an, die kürzlich in Dinklage zu diesem Thema tagte und die sich gegen einen Trassenverlauf entlang der A 29 und weiter zur A 1 ausspricht. An dem Treffen nahm auch Großenknetens Bürgermeister Thorsten Schmidtke teil, der sich der Allianz anschloss (NWZ  berichtete). „Wir waren zu diesem Dialogforum leider nicht eingeladen“, bedauert Noske.

Einige andere Kommunen favorisieren den Trassenkorridor F, weil sie meinen, an der Autobahn störten die Strommasten am wenigsten. Er weicht ab von der „alten“, bestehenden 220-kV-Trasse, die von Klein Scharrel kommend über Harbern I und II, Benthullen und Charlottendorf-West führt. „Die neue Variante würde auf halber Höhe des Litteler Fuhrenkamps nach Osten Richtung Autobahn mitten durch Charlottendorf-Ost abschwenken“, weiß Bauamtsleiter Frank Speckmann. Dieses Gebiet sei weitgehend unverbaut und zerstöre die wertvolle Freiräume. „Wahrscheinlich wird sich auch eine Bürgerinitiative gründen“, so Brandes und Grätz.

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Nach Auffassung der Wardenburger Gemeindevertreter würde der bereits bestehende Trassenverlauf das geringste Konfliktpotenzial für den Austausch der 220-kV- gegen die 380-kV-Leitung darstellen. „An die Masten dort hat man sich längst gewöhnt“, meint Brandes. „Warum der Stress mit neuen Betroffenheiten“, fragt sich die Bürgermeisterin. Die Ballungszentren profitierten von den größeren Leitungen und der ländliche Raum solle das Problem lösen.

Die Informationsveranstaltung am 19. Juli in Littel (die NWZ  berichtete) sei unbefriedigend gewesen, weil zur F-Trasse vom Netzbetreiber Tennet praktisch keinerlei Informationen gegeben werden konnten, ärgern sich Noske, Speckmann, Grätz, Brandes und Martens. Sie erwarten, dass Tennet seine in Littel gegebene Zusage zu einer weiteren öffentlichen Veranstaltung in den nächsten Monaten auch umsetze.

Marén Bettmann Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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