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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Umgehungsstraße: Trassen-Untersuchung kann in Kürze beginnen

07.07.2012

GANDERKESEE Zehn Wochen sind vergangen seit der Antragskonferenz, mit der Ende April das Raumordnungsverfahren für eine Delmenhorster Umgehungsstraße vorbereitet wurde – zweieinhalb Monate, in denen nicht viel zu hören war über den Gang der Dinge. Das heißt nicht, dass nichts passiert wäre in dieser Zeit.

„Es hat auf der Antragskonferenz jede Menge Anregungen gegeben – die werden jetzt verarbeitet“, berichtet Joachim Delfs, Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Oldenburg. Damit es richtig losgehen könne, warte seine Behörde jetzt auf die Festlegung des Untersuchungsrahmens durch die Raumordnungsbehörde – sozusagen das Fundament des Verfahrens, in dem alle Aspekte der Antragskonferenz berücksichtigt sind.

„Das wird noch vor den Sommerferien vorliegen“, gibt sich Delfs optimistisch. Danach würden die drei verbliebenen Trassenvarianten intensiv auf ihre Belastungsfaktoren für Mensch, Tier und Natur untersucht. „Dafür brauchen wir den Rest dieses Jahres und das ganze nächste Jahr“. Ende 2013 oder Anfang 2014, hofft Delfs, werde seine Behörde dann so weit sein, dass sie das Raumordnungsverfahren endgültig beantragen könne.

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Eineinhalb Jahre bleiben also noch den Betroffenen in der Gemeinde Ganderkesee, um sich zu positionieren und zu munitionieren. „Im Moment passiert zu wenig“, beklagen übereinstimmend Hinnerk Twietmeyer und Harm Ehlers, die Vorsitzenden des Bürgervereins Heide-Schönemoor bzw. des Orts- und Verkehrsvereins Schönemoor. Twietmeyer kritisiert insbesondere die Gemeinde Ganderkesee dafür, dass sie „nicht von Anfang an mit Delmenhorst an einem Strang gezogen hat“. Durch die fehlende Kommunikation seien viele Chancen verspielt worden. Viel zu zögerlich verlaufen aus seiner Sicht auch die Bestrebungen der Gemeinde, durch Grunderwerb im Bereich Hohenborn/Nutzhorner Straße ein Neubaugebiet zu schaffen, mit der die Variante „West 1“ vielleicht zu blockieren wäre.

Unterstützung vermissen Twietmeyer und Ehlers aber auch von den Ortsvereinen aus dem Süden der Gemeinde. Es habe zwar im April ein Treffen gegeben mit einer gemeinsamen Erklärung als Resultat. „Aber im Süden hat man die Brisanz noch nicht so erkannt“, glaubt Twietmeyer, für den feststeht: „Wenn der Verkehr erst einmal in Ganderkesee angekommen ist, streut er von dort weiter in alle Richtungen!“

 @ Spezial zum Thema unter http://www.nwzonline.de/b212neu

Hergen Schelling Leitung / Redaktion für den Landkreis Oldenburg
Rufen Sie mich an:
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