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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Erholung: Tschernobylkinder finden kaum noch Gasteltern

24.07.2012

WARDENBURG 27 Stunden Fahrt von Bychow (Weißrussland) haben sieben Tschernobylkinder in Begleitung von Marina Berdnikowitsch und Ilja Alexandrow auf sich genommen, um in der Gemeinde Wardenburg ihre Ferien zu verbringen. Bis zum 2. August werden die Mädchen und Jungen sich in der Gemeinde erholen.

Doch noch vor dem Abschied ist ein wenig Wehmut dabei. Die Tatsache, dass in diesem Jahr nur wenige Gastfamilien gefunden werden konnten, betrübt die Betreuerin sehr. Berdnikowitsch kann sich noch gut daran erinnern, wie sie selbst als eines von 45 Kindern in die Gemeinde Wardenburg reiste. 19-mal ist sie selbst mitgefahren.

Die Erinnerung an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl scheint zu verblassen: Lediglich vier Familien aus Wardenburg, Höven und Südmoslesfehn stellten sich in diesem Jahr als Gasteltern zur Verfügung. Uta und Heinz Onnen, die die Initiative schon viele Jahre unterstützen und selbst Jahr für Jahr Kinder bei sich aufnehmen, wissen, dass es immer noch viele Kinder gibt, die unter den Nachwirkungen der radioaktiven Verseuchung leiden. „Gerade die Reaktorunfälle in Fukushima im vergangenen Jahr müssten allen noch in Erinnerung sein“, wundert sich Uta Onnen. Es sei bekannt, wie lange vor allem Kinder unter den Strahleneinwirkungen zu leiden hätten, so die Südmoslesfehnerin. Selbst 26 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl seien die Belastungen noch hoch.

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Laut Onnen besteht das Ziel der Erholungsfahrten nach Westeuropa darin, die Gemeinschaft der Kinder und ihr Immunsystem zu stärken. 14 Tage reichten dafür schon aus. Das Ehepaar Onnen kümmerte sich in diesem Jahr um das wachsende bürokratische Prozedere, Erika Beirauch erstmals um das Veranstaltungsprogramm.

So konnten die Kinder bereits einiges erleben. In der Kleiderkammer des Deutschen Roten Kreuzes in Wardenburg konnten sie sich neu einkleiden. Anschließend besuchte die Gruppe eine Hundeschule, ging Kegeln und erfreute sich am Feuerwerk des Wardenburger Schützenfests. Auch der Besuch in Nordseebad Dangast und ein Wettbewerb in der Wardenburger Schießhalle machte den jungen Leuten viel Spaß. Gastgeberin Nicole Hoppe hatte sich mit Margret Schnor, Frank Lankenau, Dieter Wessels und Pascal Hardeler für die Kinder einige Attraktionen einfallen lassen.

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