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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Kreuzung an Bremer Straße soll entschärft werden

14.10.2017

Tweelbäke Die Problematik an der Kreuzung Kuhlmannsweg/Hatter Landstraße/Bremer Straße ist keine neue. Schon seit Jahrzehnten beklagen die Tweelbäker Bürger die gefährliche Situation an der Stelle.

Rad- und Autofahrer, die vom Naherholungsgebiet am Tweelbäker See aus auf dem Kuhlmannsweg in Richtung Oldenburg oder Hatten fahren wollten, hätten Schwierigkeiten, ihr Vorfahrtsrecht gegenüber den Autos durchzusetzen, die von der Hatter Landstraße Richtung Oldenburg abbiegen. Problematisch, so die Anlieger, sei unter anderem der Höhenunterschied zwischen Kuhlmannsweg und Hatter Landstraße. Verkehrsteilnehmer aus dem tieferliegenden Weg würden als untergeordnet wahrgenommen. Zudem würden sich viele Autofahrer nicht an die vorgeschriebenen 50 Kilometer pro Stunde auf der Bremer Straße an dieser Stelle halten.

Dies berichteten sie nun auch Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies, der sich bei einem Ortstermin ein Bild von der Situation an der Kreuzung gemacht hat. Er war auf Einladung des stellvertretenden Landrats Niels-Christian Heins (FDP) nach Tweelbäke gekommen.

Bei einem Besuch in Hannover hatten einige Vertreter aus Tweelbäker die Problematik bereits geschildert. Da die Hatter Landstraße und die Bremer Straße (alte B 75) Landesstraßen sind, ist das Ministerium von Lies für diese zuständig. Der Kuhlmannsweg hingegen ist eine Gemeindestraße der Gemeinde Hude. Dass sie sich bei Problemen an mehrere Stellen wenden müssen, sind die Tweelbäker Bürger schon gewohnt – schließlich gehört der Ort zu Hatten, Hude und der Stadt Oldenburg.

Lies merkte an, dass es eine „ganz schwierige Kreuzung“ sei. So würden die Straßen an dieser Stelle in einem ungünstigen Winkel aufeinandertreffen. Und auch, dass Radfahrer vier Fahrbahnen (zwei Fahrspuren und zwei Abbiegespuren) überqueren müssten, wie Hartmut Lueken, Vorsitzender des Bürgervereins, berichtete, sei nicht gut. Aus Aspekten der Straßensicherheit und als Vorbeugung gegen Unfälle, müsse etwas getan werden. Lies widersprach damit der Aussage der Verkehrssicherheitskommission des Landkreises Oldenburg. Diese hatte einen Kreisel an der Stelle abgelehnt, da die Kreuzung kein Unfallschwerpunkt sei. Man sollte nicht erst reagieren, wenn etwas passiert sei, so der Minister.

Eine konkrete Lösung konnte der Minister den anwesenden Tweelbäkern nicht präsentieren. Er wies darauf hin, dass es bei der „großen Lösung“ eines Kreisverkehres, den sich die Anwohner wünschen, zu Problemen kommen könnte, da dieser nicht einfach zu errichten sei. Lies regte an, die Probleme für Autofahrer und Radfahrer in Etappen anzugehen, um kleinere Lösungen schneller umsetzen zu können. Beispielsweise, um zunächst eine Querungshilfe für die Radfahrer einzurichten.

Zur weiteren Lösung der Problematik lud Lies die Tweelbäker ins Wirtschaftsministerium nach Hannover ein. Dort sollen mit Fachleuten die nächsten Schritte besprochen werden.

Renke Hemken-Wulf
Volontär, 3. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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