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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Inventur: Über 300 000 Artikel gezählt

07.01.2017

Ganderkesee Alle Jahre wieder beschäftigt Ladenbesitzer vor allem eines: die Inventur. Auch im Ganderkeseer Schreib- und Spielwarengeschäft Stöber wird eine Bestandsaufnahme der Artikel durchgeführt, um das Betriebsvermögen zu ermitteln. Hier läuft die Inventur allerdings nicht wie in großen Märkten ab, denn dort wird meistens alles gescannt und digital erfasst. Wo genau die Unterschiede liegen, und welche Feinheiten bei der Inventur zu beachten sind, weiß Jens Stöber, Inhaber des Geschäfts.

Muss die Inventur vorher geplant werden?

„Wie jedes Jahr findet die Inventur dann statt, wenn wir die Weihnachtsartikel aus dem Sortiment nehmen“, erklärt Jens Stöber. Für die Inventur gebe es kein festes Datum, es werde je nach Lage ein Termin vereinbart. Eine Vorbesprechung ist auch nicht nötig, „die Inventurhefte liegen am vereinbarten Tag aus, in diesem Jahr war es der Nachmittag des 31. Dezember, und dann geht es los“.

Wie ist der Ablauf der Inventur?

„Wir sind ein eingespieltes Team“, sagt Jens Stöber. Die meisten Angestellten sind schon über 20 Jahre im Laden beschäftigt. Mit 15 festen Mitarbeitern und, je nach Bedarf, drei bis fünf Hilfskräften, werden verschiedene Abteilungen in Zweierteams angegangen, durchgezählt und in die Inventurbücher eingetragen. Auf die Frage, was man denn als Hilfskraft bei der Inventur alles können müsse, antwortet Stöber kurz und knapp: „schreiben“ – und lacht.

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Dauert es lange, bis die Bücher fertig sind?

„Dieses Jahr haben wir es an dem einen Nachmittag geschafft“, freut sich der Inhaber. Die Mitarbeiter kennen sich in ihren Abteilungen bestens aus, Artikel werden routiniert gezählt und erfasst. Dass die Belegschaft des Geschäfts die Inventur so schnell und sauber erledigen kann, ist fast verwunderlich: Über 300 000 Artikel verteilen sich auf eine Ladenfläche von 400 Quadratmetern. Das 30 Quadratmeter kleine Lager stellt dabei nur einen geringen Teil der Arbeit dar: „Hier werden einige Schreibwaren und die Schulbücher gelagert, der Hauptteil der Ware liegt in den Schubladen und Regalen aus.“

Wieso läuft die Inventur von Hand und nicht digital?

„Mit EDV machen wir im Laden wenig“, stellt Jens Stöber fest. Der Grund dafür ist vor allem die Branche: „Gerade bei den Spielwaren ändert sich ständig was, da haben wir jedes Jahr neue Artikel.“ Diese digital zu erfassen und ins System aufzunehmen, lohne sich daher nicht. Eine körperliche Inventur, bei der alles einzeln und von Hand gezählt wird, ist außerdem genauer als andere, vereinfachte Methoden, die laut Gesetz (§ 241 Handelsgesetzbuch) aber auch zugelassen sind.

Gibt es etwas Besonderes zu beachten?

„Eine besondere Herausforderung ist die Inventur im Bereich der Spielwaren“, erklärt Jens Stöber. Man könnte meinen, den Zählenden mache eher Kleinkram wie Stifte oder gar Büroklammern zu schaffen, aber „die sind alle in größeren Paketen fest verpackt. Einzeln gezählt werden muss nur die Ware, die ausliegt“. Und genau das wäre bei den Spielwaren eine langwierige Aufgabe, da die jährlich neuen Produkte einzeln im Laden ausliegen – ist es aber, aufgrund der Erfahrung der Mitarbeiter nicht: „Man glaubt es kaum, wie schnell die Mitarbeiter beim Zählen durch ihre Abteilung schreiten“, sagt Jens Stöber stolz.

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