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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Projekt: Über eigene Geschichte stolpern

18.05.2011

WARDENBURG „890 Erste Erwähnung von Westerburg“ steht auf der Platte aus Edelstahl, die die Wardenburger Bauhofmitarbeiter Ulrich Manthey-Wessels und Christian Skibba am Dienstagvormittag an der Ecke Patenbergsweg/Am Glockenturm in den Gehweg einlassen. Damit nimmt die im Marketing-Forum der Gemeinde Wardenburg (GWMF) vor zwei Jahren zum ersten Mal aufgetauchte Idee, endlich Gestalt an.

Wardenburger Geschichte(n) begehbar zu machen, ist das Ziel der Aktion. Auf insgesamt 28 Plaketten stehen wegweisende, die ganze Gemeinde betreffende Jahreszahlen, so zum Beispiel die erste urkundliche Erwähnung oder auch der Bau des Glockenturms. „Die zeitliche Spanne reicht vom 9. bis zum 20. Jahrhundert“, verrät GWMF-Sprecher Oliver Bremer. Der aktuellste Eintrag weist auf das Jahr 1994 hin, als die Gemeinde Wardenburg erstmals offiziell mehr als 15 000 Einwohner zählte.

Die in die Gehwege eingelassenen Tafeln sollen die Passanten im Idealfall auf einen Rundgang durch den Ort mitnehmen. Da die quadratischen Plaketten eine Kantenlänge von etwa 20 Zentimetern haben, wird nur das Nötigste auf ihnen zu lesen sein. Hintergrundinformationen gibt ein Flyer, auf dem alle 28 Standorte verzeichnet sind.

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Der Umstand, dass das Projekt bereits zwei Jahre läuft, hängt mit der Notwendigkeit einer Probephase zusammen. Zuerst musste getestet werden, welches Material sich für die Tafeln am besten eignet. Am Ende entschied sich das GWMF als Geldgeber in Abstimmung mit der Gemeinde, die sich um den Einbau kümmert, für witterungsfestes Edelstahl. Damit sie zuverlässig sitzen, werden die Tafeln mit Konstruktionskleber auf Betonstein fixiert.

Zu der Konzeption, die eine Arbeitsgruppe mit Werner Albrecht, Wolfgang Hitschler und Oliver Albrecht entwickelt hat, gehört auch, dass demnächst eine Homepage freigeschaltet wird, auf der eine Zeitachse viele weitere Ereignisse rund um die Gemeinde illustriert. Auch über eine „App“ für Smartphones wird bereits nachgedacht. Geschichtsbewusstsein und moderne Technik müssen sich schließlich nicht beißen.

Entstanden ist die interessante Idee durch den Erfolg der Glockenturm-Aktion vor drei Jahren, als Kindergärten, Schulen und andere Gruppen ihre persönlichen Glockenturmmodelle gestalten durften. „Damals haben wir bemerkt, wie sich gerade das Interesse der Jüngeren an der Heimatgeschichte wecken lässt“, sagt Bremer. „Wir hoffen, dass künftig viele Wardenburger über ihre Geschichte stolpern und neugierig werden.“

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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