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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Unterkunft für Schleiereulen

21.07.2009

AHLHORN Im Ahlhorner Forstamt sind die Mitarbeiter gespannt, was sich in nächster Zeit auf ihrem Dachboden tun könnte. Unter dem Reetdach des Forstamtes befinden sich seit kurzem nämlich zwei Holzkästen, die Schleiereulen als Nistplatz dienen sollen.

Lutz Petershagen vom Ahlhorner Forstamt sagt, dass sich diese Eulen schon früher auf dem Dachboden aufgehalten hätten. „Wir haben Gewölle dort gefunden.“ Diese Reste der Eulen-Mahlzeiten sind ein untrügliches Zeichen für die Anwesenheit der Vögel. Auf den Dachboden gelangten die Tiere dabei durch zwei „Einzugsöffnungen“ an der Vorder- und Rückseite des Hauses. Lutz Petershagen geht davon aus, dass diese Öffnungen schon beim Bau als Einflug-Möglichkeit gedacht waren.

Direkt hinter diesen Öffnungen wurden nun die zwei Nistkästen angebracht. Die Forstwirte der Revierförsterei Huntlosen, Heino Werner und Markus Koopmann, bauten unter der Anleitung ihres Kollegen und gelernten Möbeltischlers Martin Ebendt zwei große, ein Meter lange Holzkästen. Damit stehen den Vögeln erst einmal zwei neue Quartiere für die Ruhezeiten am Tage zur Verfügung. „Wir hoffen, dass im März oder April die Kästen für ein Gelege angenommen werden“, so Revierförster Karl-Heinz Frese bei der „Bauabnahme“.

Um die Tiere zum Nisten anzulocken, wurden die Kästen mit Sägemehl ausgestreut. „Die Schleiereulen bringen selbst kein Nistmaterial ein“, sagt Petershagen. Auf dem blanken Holzboden könnten sie jedoch nicht nisten – dabei bestünde die Gefahr, dass die Gelege ins Rollen kommen. Die Späne seien so nötig, um dafür zu sorgen, dass die Kästen auch angenommen werden.

Beim Forstamt ist man nun gespannt, wie die neuen Unterkünfte von den kleinen, etwa 300 Gramm schweren Schleiereulen angenommen werden. „Wir sind voller Hoffnung und voller Erwartung“, meint Lutz Petershagen. Petershagen rechnet allerdings damit, dass es einige Zeit dauert, bis tatsächlich Tier in die neuen Behausungen „einziehen“. Sie müssten sich zunächst an die Kästen gewöhnen.

Mehr Infos zu den Landesforsten unter www.landesforsten.de

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