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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Verein Kinderaugen hilft im Kosovo

24.10.2015

Hude Mitglieder des gemeinnützigen Huder Vereins Kinderaugen e. V. starten an diesem Sonnabend zu einer einwöchigen Tour in den Kosovo. Direkt vor Ort soll eine Schule in der Region Llap aus Spendengeldern unterstützt werden, die der Verein in Hude und Umgebung gesammelt hat, wie Vorsitzender Franz-Herbert Bunjor berichtete.

Turnmatten, Gymnastikbälle und Mobiliar stehen auf der Wunschliste der Schule, die in einer der ärmsten Regionen mit großen Kraftanstrengungen die Bildung der Kinder sicherstellt.

Und das funktioniert nur im Drei-Schicht-Betrieb, weil dort nicht genügend Räume für die mehr als 800 Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stehen. Es ist außerdem die einzige Schule in der Region, die auch Kinder mit Behinderungen unterrichtet.

Sehr arme Region

Das Mobiliar ist uralt, weiß der Huder Afrim Zugoli zu berichten. Er lebt seit 20 Jahren in Deutschland und hat als Kind eben diese Schule besucht. So sind auch die Kontakte über den Verein Kinderaugen e. V. entstanden, in dem sich Zugoli seit Jahren für Hilfsprojekte engagiert. Viele kennen Zugoli auch durch sein vielfältiges Engagement für ein Miteinander der Kulturen.

Die Hilfsaktion soll dieses Mal in erster Linie den knapp 70 behinderten Schülerinnen und Schülern in Gilamnik zu Gute kommen. „Es ist beachtlich, was dort von der Schulleitung geleistet wird“, sagt Zugoli, der einst als politischer Flüchtling nach Deutschland kam und mittlerweile, nachdem die politischen Verhältnisse sich änderten, regelmäßig seine alte Heimat besucht.

Zugoli weiß deshalb auch genau, was in der Shkolla seines Heimatortes benötigt wird. Die wirtschaftliche Situation dort sei katastrophal, so Zugoli. Umso mehr freut er sich, dass es Dank der vielen Spenden an den Verein Kinderaugen e.V. möglich ist, ein wenig zu helfen.

Hilfe, die ankommt

Eine gewünschte Therapieliege wird von Hude aus mitgenommen, wie auch weitere Sachen, unter anderem Kinderkleidung. Alles andere soll vor Ort beschafft werden.

Die Spenden werden immer persönlich übergeben, um sicherzustellen, dass sie dort ankommen, wo sie benötigt werden, erklärt Franz-Herbert Bunjor das Prinzip des Vereins Kinderaugen, der in den vergangenen Jahren vor allen Dingen Hilfsaktionen für Litauen organisierte.

Vor zwei Jahren gab es aber auch schon mal eine Hilfsaktion für den Kosovo. Zugoli brachte seinerzeit einen gut erhalten Kleinbus, den das Autohaus Rüdebusch stiftete, gemeinsam mit dem damaligen Vorsitzenden Uwe Schubert nach Prizren. Der Bus ist dort auch heute noch im Einsatz für den Transport behinderter Kinder.

Dieses Mal sind neben Zugoli und Bunjor die Vereinsmitglieder Uwe Sauer und Georg Schecke mit von der Partie. Ralf Rüdebusch stellt ihnen für die Hilfsaktion leihweise kostenlos einen Transporter zur Verfügung. Mit dabei ist auch Afrim Zugolis elfjähriger Sohn Rifat. Er wächst zweisprachig in Hude auf und kann so unterwegs auch noch als Dolmetscher fungieren.

Insgesamt beträgt die einfache Strecke 2400 Kilometer, die nur mit Zwischenübernachtung zu bewältigen ist. Zwei Tage wollen die Huder vor Ort bleiben.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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