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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

BÜRGERBUS: Verein streicht die Mittagspause

15.12.2006

STENUM Der Bürgerbus steuert mit dem neuen Fahrplan auch das Waldschlösschen an. Kritik gab’s an der Delbus: Sie habe beim Abstimmen der Fahrpläne nicht mitgemacht.

Von Karsten Kolloge STENUM - Lob und Kritik lagen gestern sehr dicht beieinander, als Bürgerbusverein-Vorsitzende Hanna Otter-Sandstedt die Neuerungen mit dem Fahrplanwechsel vorstellte. Das Lob galt dem Altenheim Waldschlösschen, ein unverständiges Kopfschütteln hingegen gab es in Richtung Delbus.

Drei Neuerungen hat der Fahrplanwechsel am 10. Dezember für die Bürgerbus-Kunden mit sich gebracht:

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Da ist zunächst eine neue, zusätzliche Haltestelle auf dem Parkplatz des Altenpflegeheims Waldschlösschen (Linie 222). „Sehr unbürokratisch“ und schnell hätten Hans-Hermann und Hartmut Schlüter, Eigentümer des Gebäudes, auf die Wünsche des Bürgerbusvereins reagiert, freute sich Otter-Sandstedt. Da, wo sich am Mittwoch noch Rasen und ein Sandhaufen befanden, gab es gestern bereits einen gepflasterten Weg und ein Podest. Beides probierten Mitglieder des Heimbeirates gestern aus. Die neue Haltestelle bedeute auch ein Stück mehr Flexibilität für die Mitarbeiter des Heimes, freute sich Leiterin Heinke Schwarze.

Die Neuerung Nummer zwei: Die Mittagspause des Bürgerbusses fällt weg, entsprechend wird das Fahrangebot erweitert. Dadurch sei zwar die Nachmittags-Schicht der Fahrer eine Stunde länger, räumte Otter-Sandstedt ein. Aber es ergebe sich auch der Vorteil, dass der Schichtwechsel jetzt übergangslos möglich sei.

Als Änderung Nummer drei nannte die Vereinsvorsitzende die verbesserte Abstimmung auf den Fahrplan der Bahn, womit man den Pendlern unter den Fahrgästen entgegen komme. Womit der Bürgerbus-Verein allerdings nicht gerechnet hatte: Bei den Abstimmungen der Fahrpläne machte die Delbus nicht mit. So komme es vor, dass beim Eintreffen des Bürgerbusses in Delmenhorst die Anschlussbusse gerade weg seien. „Schade“, kommentierte Otter-Sandstedt.

Rolf Kuhlmann, stellvertretender Vorsitzender, machte darauf aufmerksam, dass der Ganderkeseer Verein das Bürgerbus-Logo aus Weyhe und Hude übernehme. Entsprechend würden – voraussichtlich ab Januar 2007 – die etwa 50 Schilder an den Haltestellen ausge- tauscht.

Wichtige Zielgruppe wird erreicht

Mehr als 1200 Gäste monatlich hat der Ganderkeseer Bürgerbus in seinem ersten Jahr befördert. In jedem Monat seien es mehr als 1000 gewesen, sagte Rolf Kuhlmann. Der Anteil von etwa 200 Fahrgästen mit Behindertenausweis zeige, dass man eine wichtige Zielgruppe auch erreiche. Mehrfach gebe es Anfragen, ob man einen Schlenker machen und Personen abholen könne. Doch: „Diese Flexibilität haben wir nicht.“ Der Bürgerbus sei Teil des ÖPNV, stellte Kuhlmann klar.

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